Die Christen, „Leuchtfeuer der Hoffnung“ in schwierigen Situationen

Papst Benedikt XVI. empfängt Mitglieder der „Papal Foundation“

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ROM, 5. Mai 2009 (ZENIT.org).- Am vergangenen Samstag empfing Papst Benedikt XVI. die Mitglieder der Papal Foundation anlässlich ihres jährlichen Besuches in Rom.



Die „Papal Foundation“ ist ein 1990 gegründeter gemeinnütziger Verein mit Sitz in den Vereinigten Staaten, der von den amerikanischen Bischöfen eingerichtet wurde. Das Ziel der Stiftung ist die Unterstützung der karitativen Tätigkeiten des Heiligen Vaters in den ärmsten Gegenden der Welt, durch regelmäßige Beiträge zur internationalen Hilfstätigkeit der Kirche .

Papst Benedikt bat seine Gäste in erster Linie darum, sich während seiner Apostolischen Reise in das Heilige Land (8. – 15. Mai) seinem Gebet für die Völker der Region und des ganzen Nahen Ostens anzuschließen, damit sie das Geschenk der Versöhnung, der Hoffnung und des Friedens erlangen könnten.

Die Welt bedürfe heute in ganz besonderer Weise des Friedens Gottes, hob der Papst hervor. Das sei gerade dann der Fall, wenn die Menschen den Tragödien des Krieges, der Spaltung, der Armut und der Verzweiflung entgegentreten müssten.

Benedikt XVI. kündigte an, dass er als „Pilger des Friedens“ in das Heilige Land reisen werde, wo Gewalt und Ungerechtigkeit zu einem Klima des Misstrauens, der Unsicherheit und der Angst geführt habe.

Abschließend sprach der Papst die „sehr beunruhigende wirtschaftliche Lage“ stattfinde, in der die Versuchung groß sei, nur an die eigenen Probleme zu denken. Als Christ dürfe man sich aber nicht in sich selbst verschließen; vielmehr müsse man „Leuchtfeuer der Hoffnung, der Stärke und der Unterstützung für die anderen“ sein.