Die christlichen Wurzeln Europas, Thema der vertraulichen Unterredung Benedikts XVI. mit dem polnischen Staatspräsidenten

Lech Kaczynski aus Anlass des Todestages von Johannes Paul II. in Rom

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ROM, 3. April 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. empfing am Montagnachmittag den polnischen Staatspräsidenten Lech Kaczynski, der nach Rom gereist war, um an den Gedenkfeierlichkeiten zum zweiten Todestag von Papst Johannes Paul II. teilzunehmen.



„Es handelte sich um ein privates Treffen“, erklärte Kaczynski heute, Dienstag, gegenüber „Radio Vatikan“. „Ich habe mit dem Heiligen Vater als Gläubiger gesprochen, und so verhalte ich mich auch.“

Der Politiker räumte ein, dass er mit dem Papst über den Seligsprechungsprozess von Johannes Paul II. gesprochen habe. „Ich habe ihm neuerlich gesagt, was für eine große Bedeutung dieses Ereignis für Polen haben würde.“

Darüber hinaus habe der polnische Staatspräsident mit dem Bischof von Rom verschiedene Fragen erörtert, „die die europäische Verfassung und den Bezug zu den christlichen Wurzeln im Verfassungsvertrag betreffen. Ich versicherte dem Heiligen Vater, dass wir unsere Versprechen halten werde, aber ich garantiere ihm keinen Erfolg.“