Die erste Früchte des Weltjugendtages

5.000 Jugendliche melden sich zum Priestertum und zum Gottgeweihten Leben in Rio

Rom, (ZENIT.org) | 1352 klicks

Am Montag fand in Rio de Janeiro ein Treffen für die Berufungen statt, an dem 50.000 Jugendliche aus aller Welt teilnahmen. Organisiert wurde dieses Treffen vom Neokatechumenalen Weg, wie es auch in der Vergangenheit nach jedem Weltjugendtag geschehen ist, mit dem Ziel, die Früchte dieses wichtigen kirchlichen Ereignisses zu ernten.

Vorsitzender des diesjährigen Treffens war der Erzbischof von Rio, Orani Tempesta; ferner nahmen fünf Kardinäle an dem Ereignis teil: der Erzbischof von Wien, Christoph Schönborn; der Erzbischof von Krakau, Stanisław Dziwisz; der Erzbischof von Boston, Sean O’Malley; der Erzbischof von Sidney, George Pell, und der Erzbischof von São Paulo, Odilo Scherer. Zugegen waren außerdem weitere 75 Bischöfe und Erzbischöfe sowie zahlreiche reisende Katecheten dieses Glaubensbildungswegs für Erwachsene.

Das Treffen, an dem junge Menschen aus allen Teilen der Welt teilgenommen haben, fand im Kongresszentrum Rio-Mitte statt. Eröffnung war um 14.30 Uhr Lokalzeit. Moderiert wurde die Versammlung von den Gründern und Verantwortlichen des Neokatechumenalen Wegs, Kiko Argüello und Carmen Hernández, sowie vom Priester Mario Pezzi. Am zahlreichsten waren Teilnehmer aus Brasilien, den USA, Italien und Spanien.

Argüello eröffnete das Treffen, indem er die anwesenden Kardinäle und die anderen geistlichen Würdenträger vorstellte; danach verkündete er das Kerygma. Zum Abschluss des Treffens richtete Argüello an die Jugendlichen einen Aufruf zur Entsendung von Priestermissionaren nach Asien. Daraufhin meldeten sich 3.000 junge Männer als Kandidaten fürs Priesterseminar und 2.000 junge Frauen äußerten den Wunsch, sich dem geweihten Leben zu widmen. Diese jungen Menschen werden nach der Heimkehr in ihre Ursprungsländer einen Bildungsweg beginnen, der zum Ziel hat, ihnen zu erkennen helfen, ob dies die Berufung ist, die Gott für sie bestimmt hat.