Die europäischen Bischöfe fordern Respekt für Religionsfreiheit

In Bratislava endet die Generalversammlung der Präsidenten der 39 europäischen Bischofskonferenzen

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 253 klicks

Gestern ging die dreitägige Generalsversammlung der 39 europäischen Bischofskonferenzen zu dem Thema „Laizismus und Laientum“ in Europa mit einer gemeinsamen Messe in der Kathedrale Bratislavas zu Ende. Die Konklusion der Begegnung der europäischen Bischöfe bestand darin, dass die politischen und religiösen Strukturen in gegenseitigem Respekt autonom sein müssen.

Die Unterscheidung und der gegenseitige Respekt der Freiheit des anderen seien die fundamentalen Bedingungen für ein gesundes und effektives Zusammenleben der Kirchen- und Staatsstrukturen, erinnerte der Erzbischof von Bratislava, Msgr. Stanislav Zvolensky, in seiner Predigt während der Abschlussmesse. Für die Kirche stelle die Religionsfreiheit ein fundamentales Element dar, jedoch nütze die Freiheit nichts, wenn sie nicht durch die Kraft des Glaubenslebens unterstützt würde.

Eine gutes Gegenmittel – wie sich der Präsident der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Angelo Bagnasco, ausdrückte – für das Verhalten der europäischen Kultur könne Papst Franziskus sein, der erste südamerikanische Papst. Er sagte: „Papst Franziskus ist eine gute Stoßtherapie, die im Sinne von Existentialismus und Substanz eine große Kraft verleihen wird.“