Die Familie, die "beste Schule für die Weitergabe von Werten": Eröffnung des Jugendkongresses in Valencia

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VALENCIA, 6. Juli 2006 (ZENIT.org).- Am Mittwoch betonte José Tomás Raga, Vizedekan der katholischen Universität von Valencia (Spanien), anlässlich der Eröffnung des Kongresses für die Kinder jener Familien, die in Valencia (Spanien) am V. Weltfamilientreffen teilnehmen: "Die Familie, die auf der Ehe gründet, ist die beste Schule für die Weitergabe von Werten, für das Wachsen in der Liebe und für das Wissen um diese Liebe."



Raga, der ein Mitglied der Päpstlichen Akademie für Sozialwissenschaften ist, ermutigte die Jugendlichen dazu, "Mittelmäßigkeit und Konformismus zu meiden" und alles zu tun, "um die Gesellschaft zu verwandeln". Vor allem behandelte er die Frage, warum junge Menschen heute "so lange damit warten zu heiraten" – eine Tatsache, die oft auf finanzielle Überlegungen oder die fehlende Bereitschaft, Verpflichtungen einzugehen, zurückzuführen sei.

Besorgt zeigte sich der Repräsentant der Universität über den Geburtenrückgang. Diesbezüglich erinnerte er alle Anwesenden daran, dass eine kinderlose Gesellschaft keine Zukunft habe.

Schließlich ermutigte Raga die jungen Menschen, "Wagnisse einzugehen" und ein starkes Gespür für Gott, die eigene Würde sowie die Notwendigkeit zu entwickeln, aktiv zum Wohl aller Menschen beizutragen. Er forderte sie auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und jeder Form von Totalitarismus abzuschwören.