"Die Flüchtlinge waren mitten unter den anderen Gläubigen"

Flüchtlinge aus Nordkorea bei Messe in Kathedrale von Myeong-dong

Rom, (ZENIT.org) Redaktion | 600 klicks

An der Messe in der Kathedrale von Myeong-dong nahmen auch Flüchtlinge aus Nordkorea teil. Die Versöhnungsmesse war der letzte Programmpunkt während der Reise des Papst nach Südkorea.

Der Pressesprecher der Erzdiözese von Seoul, Don Heo Young-yeop, erklärte gegenüber der italienischen Agentur SIR: „Die Flüchtlinge waren mitten unter den anderen Gläubigen und hatten keinen reservierten Platz, um ihre Privatsphäre und Sicherheit zu schützen.“

In der Versöhnungsmesse rief der Papst erneut zu Frieden, Versöhnung und Vergebung auf. Bereits am 15. August hatte der Papst die Jugendlichen, die an der Messe am Heiligtum von Solmoe anlässlich des 6. Asiatischen Jugendtags teilnahmen, zu einem Versöhnungsgebet für das gespaltene Land aufgerufen. Papst Franziskus hatte der jungen Koreanerin Marina Park Giseon erklärt, es gebe nur ein Korea, das leider geteilt sei. Es gebe weder Besiegte, noch Sieger, nur eine einzige Familie.