Die Freude des Evangeliums verbreiten: Benedikt XVI. weiht 29 Diakone zu Priestern

Weihezeremonie im Petersdom

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ROM, 28. April 2008 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. sandte gestern, Sonntag, die 29 Neupriester seiner Diözese Rom, denen er im Petersdom das Weihesakrament gespendet hatte, als „Diener der Freude“ hinaus in eine mitunter von Traurigkeit und Negativität gezeichnete Welt.



Die Diakone hatten sich in verschiedenen römischen Priesterseminaren auf diesen Tag vorbereitet. Jeweils einer kommt aus dem Irak, aus Frankreich, Indien, Kolumbien, Chile, Paraguay und Haiti, die übrigen stammen aus Italien.

Ihnen erklärte der Papst in der Predigt, dass mit diesem Tag für sie eine neue Aufgabe beginne: Als „Diener des Evangeliums“ sollten sie von nun an „die Freude verkünden und bezeugen“. Und er fügte  die Frage hinzu, was eigentlich schöner sein könne.

„Was ist größer, begeisternder, als zusammen für die Verbreitung des Wortes des Lebens in der Welt zu arbeiten, als das Wasser des Lebens des Heiligen Geistes zu bringen?“

Der Bischof von Rom erinnerte die Neupriester an ihre besondere Berufung: allen das Evangelium zu bringen, „damit alle die Freude Christi erfahren und so in jeder Stadt Freude herrsche“. Echte „Boten und Multiplikatoren dieser Freude“, das heißt „Helfer zur Freude der anderen“, könne man nur sein, wenn „das Feuer des Evangeliums“ in einem brenne.

Nach der Eucharistiefeier ging der Papst in seiner Ansprache zum sonntäglichen Mariengebet auf dem Petersplatz erneut auf diesen Aspekt ein. „Dort, wo Christus in der Kraft des Heiligen Geistes verkündet wird und wo er offener Gesinnung aufgenommen wird, verwandelt sich die Gesellschaft – auch wenn es große Probleme geben sollte – in eine Stadt der Freude“, erklärte der Heilige Vater in Anspielung auf das berühmte Buch von Dominique Lapierre über das Werk der seligen Mutter Teresa von Kalkutta.