"Die gute Gesellschaft und die Zukunft der Arbeitsplätze"

Kongress der Päpstlichen Stiftung "Centesimus Annus - Pro Pontefice" in Rom geöffnet

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 377 klicks

Die Päpstliche Stiftung „Centesimus Annus - Pro Pontefice“ tagt vom 8. bis zum 10. Mai 2014 im Vatikan. Das Thema der Konferenz lautet „The good society and the future of jobs“ (Die gute Gesellschaft und die Zukunft der Arbeitsplätze).

Massimo Gattamelata, Generalsekretär der Stiftung, erklärte, dass in Zeiten so großer wirtschaftlicher Schwierigkeiten und hoher Arbeitslosigkeit neue Perspektiven geschaffen werden müssten. Es gelte Solidarität und Brüderlichkeit bei wirtschaftlichen Entscheidungen walten zu lassen. Kreativität, Liebe zum Gemeinwohl und Sinn für Praxis bildeten die Grundlage.

Benedikt XVI. und Papst Franziskus betonten in der Vergangenheit mehrfach deutlich, dass der Mensch nicht entwürdigt und entseelt werden dürfe, sondern die Wirtschaft ethischen Werten folgen müsse und nicht allein die Gewinnoptimierung in den Mittelpunkt ihres Interesses rücken dürfe.

Arbeit dürfe kein Selbstzweck sein, sondern müsse dem Gemeinwohl dienen, so Gattamelata. Die Arbeit sei deshalb eng mit dem Dienst am Nächsten verknüpft. Gott habe uns die Schöpfung anvertraut, deren Werke wir zum Wohl des Nächsten einsetzen und nutzen müssen.

Gattamelata zitierte abschließend in der Eröffnungsrede Don Mario Operti, Gründer des „Progetto Policoro“, eines wichtigen Projekts der italienischen katholischen Kirche gegen Arbeitslosigkeit, das Jungunternehmer fördert: „Es gibt keine magischen Formeln, um Arbeit zu schaffen. Man muss in die Intelligenz und das Herz der Menschen investieren.“