Die heilige Bega (7. Jh.)

Eine irische Eremitin und Klostergründerin

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 287 klicks

Bega stammte aus einem irischen Adelsgeschlecht und sollte nach dem Willen ihres Vaters den Sohn des Königs von Norwegen ehelichen. Doch Bega hatte sich schon in ganz jungen Jahren dazu entschieden, ein Gott geweihtes Leben zu führen. Als der Termin der Hochzeit sich näherte, ergriff Bega deshalb die Flucht. Aufnahme fand sie beim König von Northumbria. Die Heilige lebte dort zunächst als Eremetin. Später gründete sie ein Kloster in Copeland. In der Zwischenzeit hatten sich ihr nämlich viele Schwestern angeschlossen, um mit ihr in einer Gemeinschaft zu leben.

In der Kirche von Copeland wurde auch ein Armband der Heiligen verehrt, das ihr ein Engel überbracht haben soll, nachdem sie zum christlichen Glauben übergetreten war. Das Armband wurde aber bei einer Plünderung im 13. oder 14. Jahrhundert gestohlen.

Bega starb um 660, wahrscheinlich in dem von ihr gegründeten Kloster in Cumberland. Sie wurde als Patronin der Armen, Bedürftigen und Hilfesuchenden verehrt. Es heißt, sie habe sich stets für soziale Belange eingesetzt und sich sogar persönlich um den Bau des Klosters gekümmert.

Bis heute wird der Heiligen in der Diözese von Lancaster gedacht.