Die heilige Dymphna

Die Gebeine der irischen Heilige liegen im belgischen Geel

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 264 klicks

Das Leben der heiligen Dimpna/Dymphna wird in einer Quelle aus dem Jahr 1247 beschrieben. In dem in lateinischer Sprache verfassten Dokument heißt es, Dymphna sei eine Königstochter gewesen. Ihr Vater war heidnisch, ihre Mutter Christin. Nach dem Tod der Mutter soll der Vater sie wegen ihrer großen Schönheit haben heiraten wollen. Über das schreckliche Ansinnen des Vaters war sie so entsetzt, dass sie mit ihrem Beichtvater Gerebern aus Irland floh.

Der Vater fand seine Tochter erst Jahre später. Sie hatte sich in einer Höhle bei Geel in Belgien versteckt. In Geel kümmerte sie sich um die Armen und Kranken. Der Vater aber kannte keine Gnade und als seine Tochter nicht mit ihm zurück nach Irland kehren wollte, ließ er sie enthaupten. Ihr Beichtvater war bereits zuvor von den Begleitern des Vaters umgebracht worden. In der Legende heißt es, dass daraufhin zwei Engel vom Himmel herabstiegen und die Märtyrer in weißen Steinsärgen in der Höhle bestatteten. Tatsächlich wurden die Särge Jahrhunderte später gefunden und in einer Prozession in die für Dymphna erbaute  Kirche überführt.