Die Heiligland-Kommission besucht Projekte des Patriarchats

Delegation wurde vom Generalschatzmeister des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem begleitet

Jerusalem, (Lateinisches Patriarchat) | 237 klicks

Die Heiliglandkommission des Großmagisteriums des Ritterordens besucht regelmäßig Palästina, Israel und Jordanien, um die Erfordernisse und Projektentwicklungen des Lateinischen Patriarchats zu beurteilen. Halbjährlich kommen Mitglieder der Kommission des Großmagisteriums, um den Fortschritt der vom Orden finanzierten Projekte zu kontrollieren, laufende oder abgeschlossene Projekte zu besuchen und zukünftige Projekte zu besprechen.

Jedes Projekt wird sorgfältig geplant und dem Großmagisterium präsentiert, das nach einer Analyse über die Unterstützung solcher Pläne nach den Prioritäten des Patriarchats entscheidet, gefolgt von besonderen Berichten und regelmäßigen Besuchen in Anwesenheit von Pfarrer Humam Khzouz, dem Generalschatzmeister des Lateinischen Patriarchats. Die Delegation bestand diesmal aus Prof. Tom McKiernan, dem neuen Präsidenten der Heiligland-Kommission, und Dr. Heinrich Dickmann in Begleitung seiner Gattin Barbara, jedoch ohne Prof. Bart McGettrick, der nicht mitreisen konnte. Die Ritter trafen Seine Seligkeit Patriarch Fouad Twal und Bischof William Shomali, Partriarchalvikar von Jerusalem. Die Patriarchatsadministration präsentierte dann Pläne für verschiedene Projekte. Die Kommission reiste in Begleitung des Generalschatzmeisters nach Jordanien und besuchte Projekte in Na’our. Dort überprüfte sie den Fortschritt der Arbeiten am Pfarrhaus und am Konvent der Rosenkranzschwestern. Die Kommission besuchte auch die Schule in Al-Ashrafieh und das Pfarrhaus in Fuheis, beide fertig renoviert.

In Jordanien besuchten die Ritter das „Our Lady of Peace Center“, einen Ort für Menschen mit Behinderung und auch für Diözesanaktivitäten, besonders der Jugend. Zuletzt kam sie zur Taufstelle auf der jordanischen Seite.

Die Reise wurde auf der palästinensischen Seite fortgesetzt, wo sie in Taybeh die Pläne für die Restaurierung des Pfarrhauses begutachtete. Dann ging es weiter nach Jifna, Ain Arik und Ramallah. Zehn Baustellen des Patriarchats wurden in wenigen Tagen besichtigt. Ein spannendes Programm für die Ritter, deren Liebe und Unterstützung für das Heilige Land von unschätzbarem Wert für die Ortskirche sind.

Von: Myriam Ambroselli

(Quelle: Lateinisches Patriarchat von Jerusalem, 01/04/2014)