Die „Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung“ stellt sich vor

Am 12. November in München

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MÜNCHEN, 8. November 2008 (ZENIT.org).- Die „Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung“ wird am 12. November 2008 in der Katholischen Akademie in München der Öffentlichkeit präsentiert.



Die Stiftung verdankt sich der Initiative ehemaliger Doktoranden und Habilitanden, die sich jedes Jahr mit ihrem damaligen Mentor, Professor Joseph Ratzinger, zu einem Wochenend-Colloquium gegen Ende der Sommerferien treffen. Nachdem er Papst geworden war, kam die Gesprächsrunde, die sich nun in Castel Gandolfo trifft, zur Überzeugung, die Zeit sei jetzt reif, ein Projekt zu realisieren, das sie seit langem erwogen hatte, nämlich eine Stiftung ins Leben zu rufen, die sein Andenken wahren soll.

Beim Treffen im Jahr 2007 wurde die Konzeption endgültig gutgeheißen. Gleichzeitig wurde in das Ziel der Stiftung der Zweck aufgenommen, theologische Studien „im Geist von Joseph Ratzinger“ mit besonderer Betonung der Schrift, der Väter und der Fundamentaltheologie zu fördern wie auch das Studium seines eigenen Beitrags zur Theologie zu ermutigen.

Der Stiftungsrat, zu dem ehemalige Schüler aus Deutschland, Portugal, Irland, Benin und USA gehören, spiegeln den internationalen Charakter des Schülerkreises und die Absicht einer internationalen Reichweite der Stiftung. Sein Vorsitzender ist Prälat Dr. Michael Hofmann. Vorsitzender des Vorstands ist Prof. em. Dr. Stephan Horn SDS, ein ehemaliger Assistent des damaligen Professors Ratzinger in Regensburg, Stellvertretender Vorsitzender ist Herr Wolfram Schmidt. Das Kuratorium wird vom Erzbischof von Wien, Kardinal Christoph Schönborn OP geleitet. Der Sitz der Stiftung ist in München.

Am 12. November wird in der Katholischen Akademie um 11.30 Uhr eine Pressekonferenz stattfinden, um Ursprung, Ziele und Vorhaben der Stiftung zu erläutern. Die Präsentation wird mit einer feierlichen Vesper um 18.30 Uhr eröffnet, die Vorstellung selbst wird  um 19.00 Uhr im Vortragssaal der Akademie veranstaltet. Prof. Dr. Siegfried Wiedenhofer wird über „Schwerpunkte der Theologie von Professor Dr. Joseph Ratzinger“ sprechen. Anschließend wird ein Podiumsgespräch unter der Leitung von Dr. Martin Posselt BR geführt.

Zu den Gesprächspartnern bei der Diskussion, die auch das Publikum einschließt, gehören Kardinal Schönborn (Wien), Weihbischof Hans-Jochen Jaschke (Hamburg), Professor Dr. Vincent Twomey (Irland) und Dr. Michaela Hastetter (München). Die musikalische Umrahmung wird von Katharina Strobel und Felix Jung, Würzburg, gestaltet. Ein Empfang schließt sich an.