Die katholische Identität der karitativen kirchlichen Organisationen stärken

Kardinal Cordes zu Besuch in Großbritannien

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LEEDS, 10. April 2008 (ZENIT.org).- Kardinal Paul Josef Cordes, Präsident des Päpstlichen Rates „Cor Unum“, hat die englischen und walisischen Bischöfe besucht, um die Frage nach der Förderung der katholischen Identität der kirchlichen Hilfsorganisationen aufzuwerfen.

Der Kardinal nahm vom 7. bis zum 10. April an der Vollversammlung der Bischöfe in Leeds teil. Er ermahnte sie, die Liebestätigkeit der Kirche auf die neuen Herausforderungen und rasch auftretenden Veränderungen abzustimmen.

Der Kardinal traf auch mit den Verantwortlichen von kirchlichen Hilfsorganisationen zusammen, um zu „einer vertieften Reflexion anzuregen“. Am Dienstagnachmittag hielt er diesbezüglich eine öffentliche Konferenz am Institut Maryvale in der Erzdiözese Birmingham. Dieses Institut bietet Fortbildungen und Fernstudien in Theologie, Evangelisation und Katechese an.

„Auch wenn die Kirche in England und Wales mit wirksamen Werken der Nächstenliebe der Not begegnet ist, machen die historischen und kulturellen Veränderungen eine Reflexion über die Rolle des Bischofs als ersten Verantwortlichen für karitative Tätigkeiten erforderlich“, berichtete der Päpstliche Rat in einer Aussendung.

Allein in England leben rund fünf Millionen Katholiken. In England und Wales gibt es 22 Diözesen. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz ist Kardinal Cormac Murphy-O´Connor, Erzbischof von Westminster.

Der Päpstliche Rat „Cor Unum“ wurde 1971 von Papst Paul VI. gegründet, um die karitativen Projekte des Heiligen Vaters zu verwirklichen und die Arbeit der katholisch geprägten Hilfsorganisationen in aller Welt zu koordinieren.