Die Kirche in Irland beging am Sonntag den „Tag für das Leben“

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MAYNOOTH, 9. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Jedes menschliches Leben hat nach Worten der irischen Bischöfe „einen Zweck, eine Bedeutung und einen Wert an sich“.



In ihrer gemeinsamen Botschaft zum „Tag des Lebens“, der unter dem Motto „Gebenedeit ist die Frucht deines Leibes“ am Sonntag landesweit begangen wurde, bekräftigen die Hirten die Unantastbarkeit und Heiligkeit des menschlichen Lebens in all seinen Phasen.

„Die Kirche glaubt, dass jedes Leben von Gott nach seinem eigenen Bild und Gleichnis geschaffen und alles Leben vom Moment der Empfängnis an bis zum Zeitpunkt des natürlichen Todes heilig ist“, heißt es in dem Hirtenbrief.

„Die Kirche stellt sich gegen Abtreibung, weil dadurch ein unschuldiges menschlichen Leben getötet wird“, erklären die Bischöfe. „Sich für das Leben zu entscheiden heißt, die Menschenwürde und die Entwicklung in jedem Lebensbereich zu fördern – zum Leben Ja sagen.“

In dem Dokument, dass für die 130.000 polnischen Einwanderer, die in Irland leben, eigens ins Polnische übersetzt wurde, wird klargestellt, dass sich die Kirche auch in Zukunft „allen direkten Angriffen gegen unschuldiges menschliches Leben entgegenstellen“ werde, denn jedes Leben besitze „einen Wert an sich hat“.