Die Krankensalbung - Sakrament der Heilung

CD und DVD von "Kirche in Not" über ein wenig bekanntes Sakrament

München, (KIN) | 217 klicks

Unter dem Titel „Die Krankensalbung – Sakrament der Heilung“ gibt das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ leicht verständliche theologische Hintergrundinformationen über ein wenig bekanntes Sakrament unentgeltlich auf CD und DVD heraus. In drei halbstündigen Vorträgen erklärt der Pallottinerpater Hans Buob die Wirkung und den theologischen Hintergrund des Sakraments der Krankensalbung, das früher „letzte Ölung“ genannt wurde. 

Seit dem Mittelalter sei die „letzte Ölung“ von der Kirche als „Hilfe in Todesangst“ gespendet worden, erklärt Buob. Heutzutage habe man den Schwerpunkt des Sakraments aufgrund der sprunghaft gestiegenen Zahl psychischer und körperlicher Krankheiten auf den Heilungsaspekt verlagert. 

„Durch die Krankensalbung werden wir Christus in seiner Auferstehung gleichgestaltet“, erklärt Buob. Er sehe das Sakrament als „Bestätigung aller Hoffnungen, die in uns sind“. Daher könne es zum einen als „sakramentale Besiegelung unserer Gemeinschaft mit Christus im Sterben“ wirken, zum anderen aber auch bei der Überwindung körperlicher Krankheit helfen. 

„Die körperliche Heilung ist dann ein Zeichen für die geistliche Heilung von der Sünde“, erklärt Buob. „In der Krankensalbung legt der Mensch sein Leben ganz in die Hände Gottes und erfährt Heilung vom tiefsten her. Das Heilwerden am Leib ist das Sichtbarwerden des ‚Heilgeworden-Seins‘ in der Seele.“ Das bedeute im Umkehrschluss aber nicht, dass ein Mensch krank werde, weil er gesündigt habe, stellt Buob klar. Jedoch könne „unsere Beziehung zu Christus auch für den Leib eine Heilsquelle sein“.

Wer mehr über die Heilsquelle der Krankensalbung erfahren möchte, kann sich wahlweise die Hör-CD oder Video-DVD mit Pater Hans Buobs Vorträgen unentgeltlich online unter www.kirche-in-not.de/shop bestellen.

Oder bei: Kirche in Not, Lorenzonistr. 62, 81545 München. Telefon: 089 / 64 24 888 0, Fax: 089 / 64 24 88850, E-Mail: kontakt@kirche-in-not.de.