Die Madonna von Fatima erreicht Rom

Die Wallfahrtsstatue erreichte Sonntagabend die römische Pfarrei Santa Maria delle Grazie

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Von Salvatore Cernuzio

ROM, 14. Mai 2012 (ZENIT.org). – Am Sonntagabend ereignete sich eines der wichtigster Ereignisse des Marienmonats Mai in der Hauptstadt: die Ankunft der Madonna von Fatima. Vom 13. bis 20. Mai verbleibt die Statue, die direkt aus dem portugiesischen Heiligtum kommt, in der Pfarrei „Santa Maria delle Grazie alle Fornaci“, einer Pfarrei nahe dem Vatikan.

Dieses große Ereignis der Marienhingabe hat das 95. Jubiläum der Erscheinung der Jungfrau in Cova da Iria zum Anlass. Die „Pilgermadonna“ erreichte am gleichen Tag Rom, an dem sie auch den zwei Hirtenkindern Francisco und GIacinta Marto und deren Cousine Lucia dos Santos am 13. Mai 1917 erschienen ist.

Auch die abendliche Ankunftszeit wurde nicht aus Zufall ausgesucht: es war auch 20.00 Uhr, als die Kinder nach Hause liefen, um ihren Eltern zu berichten, dass sie eine „wunderschöne Frau“ in Cova gesehen hätten.

Die Statue stand zunächst einige Tage im Heiligtum „Divino Amore“ in Rom. Am Sonntagabend wurde sie von der Lateranbasilika zur der Pfarrei gebracht, die „in diesem Monat Mai bereit ist, sie aufzunehmen“, wie Pfarrer Mario Castiglione gegenüber ZENIT erklärte.

„Letztendlich erfüllen wir den Wunsch Marias, die während ihrer Erscheinung 1917 darum bat, in die Welt getragen zu werden, um den Glauben und die Liebe zu unserem Herrn wiederzuerwecken. Genau dies tun wir nun in dieser Woche, in den Herzen der Jugendlichen, der Pfarrkinder und eines jeden, der zu einem Besuch vorbeikommt“, fügte der Pfarrer hinzu.

Das komplette Programm hier.

[Übersetzung des italienischen Originals von Jan Bentz]