Die Marienikone von Kursk reist um die Welt zu orthodoxen Gemeinden

| 178 klicks

ZÜRICH, 29. April 2002 (ZENIT.org-RNA/hg).- Eines der ehrwürdigsten orthodoxen Heiligtümer, die Marienikone von Kursk, ist am Sonntag in die Zürcher Kappelle der russischen Auslandskirche gebracht worden. Bei der Ikone handelte es sich um ein Meisterwerk früher russischer Sakralkunst aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde am Montagnachmittag bereits wieder zur nächsten großen russischen Gemeinde gesandt.



Die Ikone, die sich bis zur kommunistischen Machtergreifung vor 85 Jahren in einem Kloster bei Kursk im Süden von Moskau befand, stellt die Mutter Gottes als Fürbittende mit betend erhobenen Händen dar. Im russischen Bürgerkrieg kam diese "Kurskaja" mit vor den Bolschewiken fliehenden Emigranten nach Belgrad.

Ende des Zweiten Weltkriegs kam sie nach München und schließlich in die USA. Von dort aus "besucht" die Kursker Ikone regelmäßig an hohen Feiertagen russische Auslandsgemeinden in aller Welt.