Die salesianische Kongregation erneuert ihre Missionen

Eucharistiefeier mit Aussendung in der Basilika „Maria Hilfe der Christen“ in Turin

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ROM, 28. September 2011 (ZENIT.org). - Am 25. September hat  der Generalobere der Salesianer, P. Pascual Chávez Villanueva, im Rahmen einer Eucharistiefeier in der Basilika „Maria Hilfe der Christen“ in Turin 74 neuen Missionaren die Missionskreuze überreicht. Sie sind nun berufen, das Evangelium in alle fünf Kontinente zu bringen. Die Feier war die 142. Aussendungsfeier der Salesianer.

In einer Notiz der ANS heißt es, dass die Aussendung von Missionaren seit der ersten von Don Bosco am 11. November 1875, bereits seit einigen Jahren von anderen Gruppen, einschließlich der Laien der Don-Bosco-Familie, unterstützt werde. Zwei Jahre nach der ersten Aussendung schlossen sich einige Schwestern des zahlenmäßig wachsenden Instituts der „Töchter der Mutter der Christen“ den Salesianermissionaren an. In den letzten Jahren erweiterte sich der Kreis aufgrund einer größeren Sensibilität und dem Engagement von Laien. Unter den Ausgesandten sind auch Mitarbeiter der Salesianer und Freiwillige der salesianischen ONG. In diesem Jahr sind erstmalig auch die Schwestern von der Liebe Jesu beteiligt.

Insgesamt werden 74 Pädagogen und Katecheten ausgesandt. Eine größere Gruppe geht in die Neuevangelisierung der europäischen Länder, für die die salesianische Kongregation 2009 das „Projekt Europa“ begonnen hat.

Die 142. Aussendung setzt sich folgendermaßen zusammen:

- 31 Salesianer Don Boscos: Es ist die größte Gruppe. Davon sind 14 für Europa bestimmt (4 für Belgien, 3 für Irland, 3 für Großbritannien, 1 für Österreich, 1 für Frankreich, 1 für Russland und 1 für Bulgarien), 8 für Lateinamerika (2 für Guatemala, 2 für Venezuela, 2 für Paraguay, 1 für Kuba, 1 für Argentinien), 5 für Afrika (Nigeria, Tunesien, Marokko, Angola und Südafrika), 2 für Asien (Indien und Pakistan) und 2 für den Nahen Osten.

- 21 Töchter von Maria der Hilfe der Christen, ein Institut, das von Don Bosco und St. Mary Mazzarello gegründet wurde. Von ihnen kommen 12 aus Asien (5 von Vietnam, 3 von Südkorea, 3 von Indien und 1 von den Philippinen), 5 aus Europa (2 von Italien, je 1 von Polen, der Tschechischen Republik und Spanien) 2 aus Amerika (Argentinien und Mexiko) und 2 aus Afrika (Demokratische Republik Kongo und Sudan). Das Ziel der Schwestern nach dem Mandat bestimmt werden.

- 5 Schwestern von der Liebe Jesu. Das Institut „ Schwestern der Liebe Jesu“, eine japanische Gründung, errichtete die erste Mission in Afrika, in Juba, der Hauptstadt des neuen Staates Südsudan. Die Schwestern kommen aus Süd-Korea (3), Japan und Brasilien.

- 3 Mitglieder der Gemeinschaft der Sendung Don Boscos. Die Gemeinschaft, in Bologna von Laien gegründet, ist die neueste Gruppe, die in die Don-Bosco-Familie intrigiert wurde. 3 Mitglieder werden ausgesandt: eine italienische Missionarin nach Haiti, ein junges Paar aus Madagaskar, die ihr einjähriges Kinde nach Burundi mitnehmen werden.

- 14 Laienmitarbeiter der salesiansichen ONG, 9 italienische Freiwillige des „Volontariato Internazionale per lo Sviluppo“ (VIS, Internationale Vereinigung für die Entwicklung), 4 junge Spanier des „Jóvenes y Desarrollo (JYD) und 1 junger Österreicher von „Jugend für Eine Welt“ (JEW). Die Gruppe besteht aus einer großen Anzahl freiwilliger Laienhelfer, die unter der Begleitung der ONG bereits während des Jahres ausgesandt wurden.

Die Don-Bosco-Missionen wurden im Jahr 1875 ins Leben gerufen, als Don Bosco eine erste Gruppe von zehn Missionaren nach Patagonien, Argentinien, schickte. Heute, nach 136 Jahren Geschichte, bringen tausende Ordensleute und Hunderte von Laien das Evangelium Jesu Christi nach der Art Don Boscos in über 130 Länder.

[ZENIT-Übersetzung des italienischen Originals]