Die Schweizergarde online

Von Ulrich Nersinger

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ROM, 6. Mai 2009 (ZENIT.org).- Alljährlich werden am 6. Mai die neuen Rekruten der Päpstlichen Schweizergarde in einer eindrucksvollen Feier im Damasushof des Apostolischen Palastes vereidigt, im Beisein von hohen kirchlichen Würdenträgern, Diplomaten und den stolzen Eltern, Geschwistern und Freunden – so auch in diesem Jahr. Wer sich am heutigen Tag über die Leibwache des Heiligen Vaters näher informieren möchte, kann dies auch im Internet tun. Wenn man bedenkt, dass die Päpstliche Schweizergarde mit einer Sollstärke von 110 Mann (eine Kompanie im Rang eines Regiments) die kleinste Armee der Welt ist, so ist ihre Präsenz in diesem Medium beachtlich.

Der Vatikan als Arbeitgeber des Korps gibt auf www.vatican.va/roman_curia/swiss_guard/index_ge.htm Auskunft. Hier erhält der interessierte Besucher eine gute Erstinformation über die Päpstliche Schweizergarde. Die offizielle Internetadresse der Garde lautet: www.schweizergarde.org. Die Seite kann in vier Sprachen – deutsch, französisch, italienisch und englisch – angeklickt werden. Umfangreich und ansprechend gestaltet sind die Rubriken „Garde“, „Geschichte“ und „Bildergalerie“.

Unter www.schweizergarde.eu. bietet die Päpstliche Schweizergarde Souvenirartikel an. Das derzeitige Angebot umfasst Bücher, Kalender, DVDs, Polo-Shirts, Krawatten, Broschen, Taschenmesser, Uhren und Münzen. Die Bestellungen sind sowohl in Schweizer Franken als auch in Euro möglich.

Mit der Adresse www.schweizergarde.ch präsentiert sich die Vereinigung der ehemaligen päpstlichen Schweizergardisten. Auf dieser Seite können  Dokumente und Fachartikel als PDF-Dateien heruntergeladen werden, ebenso eine Malvorlage für Kinder. Ein Glossar informiert über Bezeichnungen und Ausdrücke, die sonst nur Garde-Insidern bekannt sein dürften. Unter der Rubrik „Links“ werden die lokale Verbände ehemaliger Gardisten aufgelistet. 

Angeregt durch die 500-Jahr-Feier des Korps im Jahre 2006 entstand in Natters bei Brig (Kanton Wallis) das erste permanente Museum der Päpstlichen Schweizergarde – Informationen zu dem Museum erhält man unter www.zentrumgarde.ch. Von den ältesten Ansichtskarten bis hin zur kostbaren Offiziersuniform sind dort alle erdenklichen Gegenstände zu sehen, die mit der Garde zu tun haben.

Im Museum der Auslandsschweizer (Musée de Penthes) in Genf findet der Besucher eine Dauerausstellung über die Leibwache des Papstes. Sie widmet sich der Geschichte, der Bedeutung und dem Auftrag der Garde; dem militärhistorisch Interessierten bietet sie Einblicke in Dokumente und Aufzeichnungen. Die Homepage des Museums findet man unter www.chateau-de-penthes.ch.