Die Silhouette Johannes Pauls II. - Ein Foto geht um die Welt

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ROM, 17. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Eine der Aufnahmen, die der polnische Kameramann Gregorz Lukasic am 2. April während einer Gedenkveranstaltung zum zweiten Todestag Johannes Pauls II. auf dem Beskid Zywiecki in der Nähe von Wadowice machte, hat internationales Aufsehen erregt: Auf dem Bild ist in einem Feuer eine Silhouette zu sehen, die stark an Papst Johannes Paul II. erinnert.



Das Foto, das am Montag von Pater Cielecki, dem Leiter des italienischen Fernsehsenders „Vatican Service News“, veröffentlicht wurde, soll genau zwei Jahre nach dem Tod von Papst Johannes Paul II. entstanden sein, zum Zeitpunkt seines Ablebens.

„Ich sage nicht, dass es sich hier um ein Wunder handelt“, erklärte Pater Cielecki gegenüber ZENIT. „Ich spreche nicht von einer Sensation. Aber es liegt auf der Hand, dass da schon etwas Zeichenhaftes dran ist. Niemand kann sagen, dass nichts zu sehen wäre.“

Der Priester ist davon überzeugt, dass es sich bei dem Foto um ein Zeichen handelt – vor allem, wenn man Ort und Zeitpunkt der Aufnahme berücksichtige. „Der Fotograf nahm zwei Fotos pro Minute auf, und man sieht das Bild nur auf dem Foto, das um 21.37 Uhr gemacht wurde. Auf den anderen Fotos sind nur Flammen zu erkennen.“ Wissenschaftliche Untersuchungen hätten bestätigt, dass die Aufnahme nicht nachträglich „bearbeitet“ worden sei.

Pater Thomas D. Williams LC, Dekan der Theologischen Fakultät an der Päpstlichen Universität Regina Apostolorum in Rom, wies gegenüber ZENIT darauf hin, dass sich Gott dem Menschen in vielerlei Weisen offenbare, unter anderem auch durch das Wunder.

„Es gibt keinen Zweifel, dass das Foto tatsächlich eine unheimliche Ähnlichkeit mit Papst Johannes Paul II. aufweist, und die Tatsache, dass es am 2. April gemacht wurde, an seinem zweiten Todestag, ist zumindest ein bemerkenswerter Zufall.

Niemand ist verpflichtet, dass zu glauben, und die Kirche wird nie eine offizielle Erklärung abgeben, dass sich hier ein Wunder zugetragen hätte. Dennoch: Diejenigen, die in diesem Ereignis die Hand Gottes erkennen wollen, wird der Gedanke ermutigen, dass Johannes Paul II. auch im Himmel nach wie vor für uns eintritt, wie es zweifellos der Fall ist.

Unser Glaube gründet nicht auf solchen Ereignissen“, fügte Pater Williams hinzu. „Aber Gott schickt uns viele Zeichen seiner Gegenwart und seiner wunderbaren Fürsorge. Es gibt also keinen Grund dafür, warum das nicht auch ein solches Zeichen sein sollte.“