Die „Theologie des Leibes“ als Schlüssel zum wahren Glück

Vermittlung kirchlicher Sexualmoral auf dem Weltjugendtag

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SYDNEY, 7. Juli 2008 (ZENIT.org).- Während des Weltjugendtages wird die „Theologie des Leibes“ Thema mehrerer Vorträge und Veranstaltungen sein. Koordiniert werden sie vom Ehepaar Jonathan und Karen Doyle, den Gründern von Choicez Media. Diese Organisation bietet in Australien Seminare und Trainings für eine auf Werten basierte Vermittlung der Themen Sexualität und Paarbeziehung an.



„Die Theologie des Leibes beschäftigt nicht nur Universitätsprofessoren, sondern ist für jeden zugänglich und hat Auswirkungen auf die konkrete Lebensrealität“, bestätigte Jonathan Doyle gegenüber ZENIT. Grundlegend für die Auseinandersetzung ist das Werk „Liebe und Verantwortung“ von Karol Wojtyla/Johannes Paul II.

Die in der Theologie des Leibes auf den Punkt gebrachte katholische Sexualmoral sei, so Jonathan Doyle, nicht eine Liste von Vorschriften, sondern vielmehr der Schlüssel zum Glück selbst. Diese Moral stehe im Kontrast zur allgemeinen Haltung westlicher Kulturen. „Könnte eine Haltung, die auf Gelegenheitssex und mehrere Partner abzielt, Menschen glücklich machen, so hätte sie es längst getan. Doch das ist nicht der Fall, und Jugendliche verspüren Hunger nach Wahrheit. Könnte die Gegenwartskultur Jugendliche glücklich machen, würde nicht eine halbe Million von ihnen aus aller Welt zum Weltjugendtag kommen.“

Bevor man darüber spreche, wie man sich verhalten soll, müsse geklärt werden, wer wir als Menschen sind, wozu wir fähig sind und wozu wir geschaffen wurden, ergänzte Karen Doyle. „Es ist eine Frage des Herzens.“

Von Catherine Smibert & Anthony Barich, Übersetzung von Johannes Pernsteiner