Die vier großen Anliegen des Papstes in Bezug auf Europa

Vortrag von Kardinal Rouco in Rom

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ROM, 18. April 2007 (ZENIT.org).- Dadurch, dass Benedikt XVI. die christlichen Wurzeln Europas verteidigt, stelle er die Zukunft des Alten Kontinents sicher, erklärte der Madrider Erzbischof Antonio María Kardinal Ruoco Varela am Montagabend in Rom.



Im Rahmen einer Vortragsreihe, die aus Anlass des 80. Geburtstags des Heiligen Vaters an der spanischen Botschaft abgehalten wird, sprach der Kardinal die vier grundlegenden Vorschläge an, die Papst Benedikt XVI. Europa unterbreitet habe:

An erster Stelle stehe „der unbedingte Respekt vor der Würde des Menschen“, gefolgt vom „Respekt vor der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau als Grundzelle der Gesellschaft“.

An dritter Stelle fordere Benedikt XVI. die Achtung vor der Heiligkeit Gottes ein sowie vor dem, was dem jeweils anderen „heilig“ ist, so Kardinal Rouco Varela in seinem Vortrag über „Papst Benedikt XVI. und die christlichen Wurzeln Europas“.

Viertens strebe der Papst einen Dialog zwischen den Christen und der säkularen Welt an, damit sich die säkulare Gedankenwelt niemals der Transzendenz und den staatsrechtlich verbrieften transzendenten Grundlagen des Staates verschließe.

Für all diese Punkte müsse sich die Kirche einsetzen. Und das tue sie, indem sie lebendige Zellen aktiver Christen fördere, die sich sozialpolitisch engagieren und so Zeugnis von der Schönheit des christlichen Glaubens geben.