Digitalisierung von 3000 Handschriften der Vatikanischen Bibliothek

Auftrag geht an japanische Firma NTT Data

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 985 klicks

Wie auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am Mittwoch im Vatikan mitgeteilt wurde, wird die Vatikanische Bibliothek gemeinsam mit der japanischen Firma NTT Data in den nächsten vier Jahren rund 3000 Handschriften digitalisieren. Die ausgewählten Dokumente behandeln Amerika vor der Kolonialisierung, die Länder des Ostens, China und Japan.

Wie der vatikanische Bibliothekar Jean-Louis Brugues erklärte, sei die Initiative im Rahmen ähnlicher Projekte entstanden. In der Planung sei die Digitalisierung von insgesamt rund 80.000 Handschriften in den kommenden Jahren. Nach vier Jahren könnte die Arbeit der japanischen Firma demnach fortgesetzt werden.