Diözese von Hongkong eröffnet Pastoralbüro für geistig Kranke

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HONGKONG, 11. Juni 2002 (ZENIT.org).- Im Kuiyong-Krankenhaus in Hongkong wurde das erste Pastoralbüro der Diözese für geistig Kranke eröffnet. Über tausend Patienten werden in der Psychiatrischen Klinik betreut. Bereits in der Vergangenheit nahm sich die Diözese psychisch kranker Patienten an. Doch die nun eigens für ihre Betreuung eingerichtete Diözesanstelle wird sich in Zukunft intensiver um diese Patienten kümmern können.



Ein besonderes Augenmerk soll 50 geistig Kranken gewidmet werden, die keine Familienangehörigen haben. Die Patienten sollen unter physischen und psychischen aber auch unter sozialen und moralischen Gesichtspunkten Begleitung erfahren. Die Initiative der Diözese Hongkong wird vor allem auch von den Familienangehörigen der Patienten begrüßt.

Der Generalvikar der Diözese Hongkong, Dominic Chen, erklärte im Gespräch mit der vatikanischen Nachrichtenagentur FIDES: "Die Kirche in Hongkong will vor allem Menschen, die am Rand der Gesellschaft leben, ihr Augenmerk widmen. Dieses neue Büro hat jedoch nicht nur Aufgaben im sozialen Bereich, sondern wird auch der Evangelisierung und der Mission dienen".