Domkapitular Huber wird neuer Präsident von missio in München

Dompfarrer wird zum 1. Mai Nachfolger von Pater Englert beim Internationalen Katholischen Missionswerk

München, (Erzbistum Muenchen und Freising) | 342 klicks

Der Münchner Domkapitular Monsignore Wolfgang Huber (51) wird neuer Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio in München. Er tritt das Amt zum 1. Mai dieses Jahres an. Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongegation für die Evangelisierung der Völker, ernannte Huber zum Nachfolger von Pater Eric Englert OSA, der nach zehnjähriger Amtszeit turnusgemäß an einen Nachfolger übergibt.

Huber, 1962 in Reit im Winkl geboren, wurde 1989 in Freising zum Priester geweiht. Von 1993 bis 2002 war er Regionalpfarrer für die Seelsorgsregion München, 2002 wurde er Dompfarrer der Metropolitan- und Stadtpfarrei Zu Unserer Lieben Frau in München. 2003 erhielt er als Päpstlicher Ehrenkaplan den Titel Monsignore, 2004 folgte die Ernennung zum Domkapitular. Zu den herausragenden Ereignissen in seiner Zeit als Münchner Dompfarrer zählt Huber den Besuch des Heiligen Vaters 2006. Wichtig sei ihm zudem gewesen, dass sich der Dom mit seinen zahlreichen internationalen Besuchern „auch immer als eine weltoffene Kirche präsentiert, die alle Menschen willkommen heißt“. Die Nachfolge von Monsignore Huber als Dompfarrer wird derzeit geklärt.

Als Leiter der Abteilung Weltkirche in der Erzdiözese München und Freising und Diözesandirektor für missio in München stand Monsignore Huber bereits in der Vergangenheit in engem Austausch mit missio: „Die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren ist ein guter Baustein, um die neue Herausforderung anzunehmen und mit missio in die Zukunft zu gehen, auch in weiterhin guter Zusammenarbeit mit den Diözesen der Freisinger Bischofskonferenz“, so Domkapitular Huber. Die Erzdiözese München und Freising unterstützte die Arbeit von missio in München im Jahr 2012 mit Zuwendungen in Höhe von 1,36 Millionen Euro, die pastoralen Projekten in Afrika, Asien und Ozeanien zugutekamen.

Das Internationale Katholische Missionswerk missio in München wurde 1838 durch den bayerischen König Ludwig I. ins Leben gerufen und trägt seit 1972 den Namen missio. Heute unterstützt missio in München als „Botschafter der Solidarität“ mit mehr als 14 Millionen Euro in 35 Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens nachhaltige Bildungsprojekte, den Aufbau kirchlicher Infrastrukturen, die Gleichberechtigung von Männern und Frauen, sowie den interreligiösen Dialog. (ck)

(Quelle: Webseite des Erzbistums München und Freising)