Don Paolo Morocutti unterstützte die Familie Gabriele als aufmerksamer und treuer geistlicher Begleiter

Unabhängig von der Schuld oder Unschuld Paolo Gabrieles verteidigte Don Paolo dessen Familie in den schwierigen Momenten.

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VATIKANSTADT, 8. Oktober 2012 (ZENIT.org).- „Die Familie Gabrieles bedauert die unangemessene Weise, in der in den Medien über Don Paolo Morocutti berichtet wurde. Don Paolo ist und war ein Freund der Familie und seine einzige Aufgabe bestand darin, Frau Gabriele und besonders den Kindern bei der Überwindung der schwierigsten und schmerzhaftesten Momenten des Falles beizustehen. Daher erweist die Familie Don Paolo erneut ihre tiefe Dankbarkeit.“

Mit diesen Worten brachte Cristina Arrù, die Anwältin Paolo Gabrieles, Klarheit in die Rolle Don Paolo Morocuttis. Dieser sei seit jeher ein Freund der Familie Gabriele.

Als Priester und Freund der Familie leistete Don Morocutti nach der Festnahme Gabrieles dessen Frau und Kindern in den schwierigsten Momenten seinen Beistand.

Er habe diese Funktion als Geistlicher erfüllt, so Don Paolo im Gespräch mit ZENIT.

Don Paolo definierte seine Rolle folgendermaßen: „Es war meine Pflicht, dieser Familie nahe zu sein; ganz unabhängig von der Schuld oder Unschuld Paolos. Meine Aufgabe bestand darin, seine Frau und vor allem seine Kinder vor dem ständigen Druck durch die Medien zu schützen. Ich habe im vollen Bewusstsein meiner priesterlichen Verantwortung gehandelt“.

„Paolo auf seine Bitte hin einen anderen Geistlichen vorzustellen, erschien mir eine vernünftige und richtige Vorgehensweise“. 

[Übersetzung des italienischen Originals von Sarah Fleissner]