Drei Elemente bei Papstreise nach Südkorea entscheidend

Reise im Zeichen des Friedens und der Versöhnung

Rom, (ZENIT.org) Redaktion | 638 klicks

Vatikansprecher Pater Federico Lombardi SJ erklärte bei der gestrigen Pressekonferenz anlässlich der Reise des Papstes nach Südkorea, dass die Reise auch als Brückenschlag zu China zu verstehen sei. Zwischen dem Heiligen Stuhl und der Volksrepublik China existierten keine diplomatischen Beziehungen. Beim Überfliegen der Volksrepublik bestehe aber die Möglichkeit eines Grußtelegramms.

In China teilen sich die Millionen von Katholiken in die regimetreue Patriotische Vereinigung der Katholiken und in die von der Regierung verfolgte Untergrundkirche auf.

Bei der anstehenden Koreareise stünden drei Aspekte im Vordergrund, so Pater Lombardi: der 6. Asiatische Jugendtag, die Begegnung mit den koreanischen Katholiken und der Besuch eines zweigeteilten Landes. In Südkorea ist die Mehrheit der Bevölkerung nicht christlicher Religion, doch werde der katholischen Konfession sehr viel Bedeutung zugemessen.

Bemühungen eines Treffens mit Nordkoreanern seien bis dato erfolglos geblieben: „Wir haben leider von Seiten Nordkoreas eine Absage erhalten. Und da können wir nichts machen. Aber unsere Türen bleiben bis zum Schluss nicht verschlossen, vielleicht wird es von koreanischer Seite noch Möglichkeiten geben, damit es doch noch zu einem Treffen kommt.“