Dringlicher Appell für den Weltfrieden

Benedikt XVI. bringt erneut seine Sorge um die internationale Situation zum Ausdruck

| 684 klicks

ROM, 25. August 2008 (ZENIT.org).- Nach dem Angelusgebet brachte Papst Benedikt XVI. gestern, am 24. August, erneut seine Sorge um die sich verschlechternde internationale Lage zum Ausdruck.



Mit Bitterkeit stellte der Heilige Vater eine progressive Verschlechterung der Atmosphäre des Vertrauens und der Zusammenarbeit unter den Nationen fest. In diesem Zusammenhang erinnerte er die Gläubigen an seine Botschaft zum Weltfriedenstag 2006 und betonte die Notwendigkeit der Vertiefung des Bewusstseins, „durch ein gemeinsames Schicksal vereint zu sein, das in letzter Instanz ein transzendentes Schicksal ist“.

Der Papst warnte eindringlich vor der Versuchung des Nationalismus, der in der Vergangenheit zu tragischen Folgen geführt hätte. Man dürfe nicht in den Pessimismus verfallen, sondern sollte sich vielmehr aktiv dafür einsetzen, neuen Situationen nicht mit alten Systemen zu begegnen.

Jede Form von Gewalt müsse geächtet werden. An deren Stelle forderte der Papst die moralische Kraft des Rechtes ein, gerechte und transparente Verhandlungen zur Beilegung der Kontroversen, Treue gegenüber dem gegebenen Wort und Suche nach dem Gemeinwohl.