„Ein Höhepunkt dieser Tage war mein Besuch in der Al-Hussein-Bin-Talal-Moschee“

Abschiedszeremonie mit Königs Abdullah II. auf dem Internationalen Flughafen „Queen Alia"

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AMMAN, 11. Mai 2009 (ZENIT.org).- „Ein Höhepunkt dieser Tage war mein Besuch in der Al-Hussein-Bin-Talal-Moschee“, erklärte Papst Benedikt XVI. heute, Montag, um 9.00 Uhr während der Abschiedszeremonie auf dem Internationalen Flughafen „Queen Alia" der jordanischen Hauptstadt Amman. Der Heilige Vater, der auf die vergangenen Tage seines Besuchs zurückblickte, bekundete seine Freude darüber, „den muslimischen religiösen Führern sowie den Mitgliedern des diplomatischen Korps und den Rektoren der Universitäten“ begegnet zu sein.

„Arabische Medien feiern den Besuch des Kirchenoberhaupts in der Hussein-Moschee in Amman sofort als eine neue Botschaft der Öffnung und des Dialogs", weiß Hanns-Jochen Kaffsack von der dpa zu berichten.

Papst Benedikt XVI. hatte den vierten Tag seiner Pilgerreise sehr früh am Morgen begonnen: Um 6.30 Uhr feierte er in der Kapelle der Apostolischen Nuntiatur von Amman die Eucharistie im privaten Rahmen.

Vor seinem Weiterflug nach Israel ermunterte Benedikt XVI. in seiner Ansprache die Christen und Muslime in Jordanien, auf den festen Fundamenten der religiösen Toleranz aufzubauen. Sie ermöglichten es den Gläubigen der verschiedenen Gemeinschaften, „gemeinsam in Frieden und gegenseitigem Respekt zu leben".

Benedikt würdigte außerdem die offene Politik des jordanischen Königs Abdullah II. Dieser Geist der Offenheit habe auch zu Jordaniens weitsichtigen politischen Initiativen zur Förderung des Friedens im Nahen Osten beigetragen.

Der jordanische Monarch seinerseits sprach sich mit Blick auf den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern für eine Zwei-Staaten-Lösung aus, die auch der Heilige Stuhl als geeignete Lösung ansieht. Die Palästinenser hätten das Recht auf Freiheit und auf einen eigenen Staat, und Israel hätte das Recht auf Frieden und Sicherheit.