Ein Konzert, um den Einsatz des Papstes für interreligiösen Dialog zu würdigen

Musiker mit Beziehungen zum Nahostkonflikt spielen Beethoven am Tag des hl. Benedikt

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VATIKANSTADT, 4. Juli 2012 (ZENIT.org). - Der Dirigent Daniel Barenboim und das West-Eastern Divan Orchestra werden am kommenden 11. Juli, dem liturgischen Gedenktag des hl. Benedikt, ein Konzert zu Ehren von Papst Benedikt XVI. geben. Das Programm sieht Stücke von Ludwig van Beethoven vor, dessen Musik im Mittelpunkt der Sommertournee des West-Eastern Divan Orchestra stehen wird.

Nach dem Eröffnungsabend in München sind die nächsten Etappen des Orchesters unter anderen Versailles (Frankreich), Genf (Schweiz), die BBC Proms in London (England) und das Salzburger Festival in Österreich. Das Konzert in der Waldbühne in Berlin am 29. Juli wird einer der Höhepunkte der Sommertournee „Beethoven für alle“ sein. Die Einnahmen werden auch in diesem Jahr den Schulprojekten zugutekommen, die das Orchester in Israel und Palästina unterhält.

„Benedikt XVI. setzt sich schon lange für einen aktiven Dialog zwischen Juden, Christen und Muslimen ein“, heißt es in einer Pressemeldung über diese Veranstaltung. „Im Jahr 1999 gründeten Barenboim und Edward Said das West-Eastern Divan Orchestra, welchem Musiker aus Israel, Palästina, Syrien, Jordanien, Ägypten, Libanon, Iran, Türkei und Spanien angehören. Jedes Jahr treffen sie sich für eine sommerliche Arbeitsperiode, inspiriert vom Geist der Musik und dem Willen der Musiker, sich mit den Ansichten und Erfahrungen ihrer Kollegen zu konfrontieren, von denen jeder einen persönlichen Bezug zur schwierigen Lage im Nahen Osten hat“.

[Übersetzung des englischen Originals von Alexander Wagensommer]