Ein krankes Mädchen bei Papst Franziskus

Ihr Schicksal repräsentiert das vieler anderer

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 404 klicks

Beatrice ist ein kleines italienisches Mädchen und drei Jahre alt. Sie hat eine noch unbekannte Krankheit der Gliedmaßen. Gestern hatten ihre Eltern Stefania und Alessandro eine Begegnung mit Papst Franziskus während der Generalaudienz, wie ihre Seite bei facebook berichtet, die eingerichtet wurde, um Solidarität bekunden zu können: „Il mondo di Bea“ — „Die Welt von Bea“. (https://www.facebook.com/beaworld/info).

Ein Freund der Familie aus Florenz, Alessandro Maiorano, hatte bereits mit dem emeritierten Papst Benedikt XVI. über das Mädchen gesprochen. Ende August erhielten die Eltern eine offizielle Einladung zur Generalaudienz in Rom. „Es war ein bewegender Moment für uns. Wir haben dem Heiligen Vater nicht nur das Schicksal unserer Tochter nahegelegt, sondern auch das aller anderen kranken Kinder“, so die Eltern im Anschluss an die Begegnung.

Beatrice ist bisher der einzige bekannte Fall dieser Krankheit, die verhindert, dass sie ihre Gliedmaßen bewegen kann. Sie lebe wie „eine kleine Marmorstatue“, so ihre Eltern. Allein Therapien mit Wasser, Bäder um die 30 Grad, brächten Erleichterung, da das warme Wasser die Mobilität unterstütze. Ihre Mutter fügt hinzu: „Sie ist sich sehr wohl bewusst, dass etwas nicht stimmt, und fragt mich, ob sich das ändert, wenn sie groß sein wird. Wie alle Kinder macht sie sich Gedanken, hat Gefühle und Wünsche, auch wenn sie dazu gezwungen ist, in dem Gefängnis ihrer Krankheit groß zu werden.“