„Ein wahrer Schatz für die Pfarrgemeinde“: Kardinal Hummes dankt 2,9 Millionen Katecheten

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ROM, 24. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Die knapp drei Millionen Katecheten, die weltweit im Einsatz sind, bezeugen mit ihren Gesten, ihrem Lächeln und ihren Worten, „dass der Herr die Sünde und den Tod besiegt hat und dass die Liebe möglich ist“, und sind berufen, allen das Antlitz Christi zu zeigen. Das bekräftigt Kardinal Cláudio Hummes, Präfekt der Kongregation für den Klerus, in einer kürzlich veröffentlichten Botschaft (vgl. Abschnitt „Dokumente“ der heutigen ZENIT-Ausgabe).



Der Kardinal dankt in dem Schreiben allen, die sich in der Glaubensunterweisung engagieren und dabei jenen „Glaubenskampf“ führen, „der oft heroische Opfer verlangt“.

Nach aktuellen Angaben, die aus Anlass des diesjährigen Weltmissionssonntags von der Kongregation für die Evangelisierung der Völker veröffentlicht wurden, bemühen sich weltweit mehr als 2.9 Millionen Frauen und Männer darum, als „vielversprechende Zeichen“ Gottes in der Gesellschaft zu wirken, um die Menschen „zu stärken und immer neu zu überraschen“, wie Kardinal Hummes schreibt.

Die meisten von ihnen, 1,7 Millionen, verkünden das Evangelium auf dem amerikanischen Kontinent. 526.418 verbreiten den Glauben in Europa, 384.379 in Afrika. Etwas weniger, 319.357 Katecheten wirken in Asien, und 16.660 sind schließlich in Ozeanien aktiv.

Sie alle sind in den Augen Kardinal Hummes „ein wahrer Schatz für die Pfarrgemeinde“. In seiner Botschaft ermutigt der Kurienkardinal die Katecheten, mit ihrem wertvollen Dienst fortzufahren, bittet sie aber zugleich, die Weiterbildung und die Pflege der persönlichen Beziehung mit dem Herrn nicht zu vernachlässigen.

„Stärken Sie Ihren Glauben, ‚stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die Euch erfüllt‘ (1 Petr 3,15), durch das Gebet, die Weiterbildung, die Liebe. Seien Sie immer freudig und eifrig, damit auch durch Ihr Werk ,in allem Gott verherrlicht wird durch Jesus Christus. Sein ist die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit‘ (1 Petr 4,11).