Eine Erfahrung der außergewöhnlichen Begeisterung der jungen Menschen

Erste Pressekonferenz mit Pater Federico Lombardi

Rio de Janeiro, (ZENIT.org) Thácio Lincon Soares de Siqueira | 294 klicks

Im Rahmen der ersten Pressekonferenz beim Weltjugendtag gab der Pressesprecher des Heiligen Stuhles, Pater Federico Lombardi, Folgendes bekannt: „Der Papst ist sehr erfreut über die Art und Weise, wie er in Rio und Brasilien aufgenommen wurde, und über die Freude der Menschen über seinen Besuch.“

Im Gespräch mit dem Media Center von Copacabana schilderte Pater Lombardi die Autofahrt vom Flughafen zum Palazzo Guanabara: „Der Eindruck war sehr positiv. Es herrschte eine außerordentliche Begeisterung unter den jungen Menschen.“

Der Vatikan-Sprecher gab bekannt, dass der Papst stets gelächelt habe und sehr glücklich gewesen sei. Er habe jedoch zugegeben, etwas in Sorge gewesen zu sein, vor allem als der Umzug die falsche Richtung eingeschlagen habe. Konkret habe er befürchtet, dass die Begeisterung der Jugendlichen zu groß sei, um kontrolliert werden zu können. Dann sei jedoch alles gut ausgegangen.

Pater Lombardi berichtete, dass die brasilianischen Behörden angesichts der großen Menschenmenge vor dem Palazzo Guanabara beschlossen hatten, den Papst die letzte Etappe in einem Militärhubschrauber zurücklegen zu lassen.

Die Reise beschrieb der Vatikan-Sprecher als „wunderbar und sehr ruhig“. Der Papst habe persönlich mit den Journalisten sprechen können. Dabei habe er die Notwendigkeit einer Kultur der Einbeziehung und der Begegnung hervorgehoben und aus diesem Grund die Forderung nach einer Zusammenarbeit der Kommunikationsmittel erhoben. Ohne Journalisten könne seine Botschaft nicht verbreitet werden und erziele nur eine parziale Wirkung.

Im Zusammenhang mit den persönlichen Begegnungen im Palazzo Guanabara habe sich der Präsident von Brasilien sehr beeindruckt von der Rede des Papstes in Lampedusa gezeigt. Zu den weiteren Themen zählten: die Frage der Kultur beim WJT, die Einbeziehung der jungen Menschen in die Arbeit sowie der Wunsch des Präsidenten, dass das diesjährige Ereignis einen Beitrag zur Förderung des katholischen Glaubens in Brasilien leiste.

Nach dem Besuch des Papstes in Aparecida gefragt, wies Pater Lombardi auf die große Verehrung des Papstes für die hl. Maria hin und gab an, dass genau dies sein erster Wunsch gewesen sei.