Eine historische und andächtige Szene - Schlichtheit und Spontaneität beim Friedensgebet

Pressestimmen zum Friedensgebet

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 220 klicks

Die Szene war so historisch wie andächtig.“ Mit diesem Worten begann FAZ-Korrespondent Jörg Bremer seinen ausführlichen Artikel über den Ablauf des Friedensgebets am vergangenen Sonntag.

In dem Artikel der Tageszeitung „Die Welt“ wurde die historische Begegnung verglichen mit einer Art „Veteranentreffen, einer Zusammenkunft alter Freunde, als die vier älteren Herren gut gelaunt in einem Minibus durch die vatikanischen Gärten fuhren, kurz danach im Schatten eines Wäldchens spazierten und später am Abend einen Olivenbaum pflanzten, alle ergraut und nicht mehr so gut zu Fuß.“ Der Artikel wies besonders auf die Symbolwirkung des Zeremoniells zwischen Schlichtheit und Spontaneität hin: „Symbolwirkung dürfte dagegen der Ablauf des Treffens im Vatikan haben: Es war wieder die typische Schlichtheit und Spontaneität, mit der Franziskus sein Amt ausübt, die von Beginn an für eine gelockerte Stimmung bei der Begegnung der beiden Staatsmänner sorgte, später dagegen eine große Besinnlichkeit während der Gebete erlaubte. Da saßen die drei nebeneinander in großen Stühlen auf dem Rasen, vor ihnen das Renaissance-Palais von Papst Paul IV., im Hintergrund die Kuppel von Sankt Peter.“

Auch die „Berliner Zeitung“ hob den besonderen Charakter der Veranstaltung hervor: „Es war eine sorgfältige Inszenierung für ein Ereignis, mit dem Franziskus einen neuen Weg zur Lösung eines jahrzehntealten Konflikts öffnen wollte – den spirituellen.“

Die „Süddeutsche Zeitung“ oder „domradio.de“ berichteten ebenfalls umfassend über das Treffen von Papst Franziskus mit dem israelischen Präsidenten Schimon Peres und dem Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas.