Eine Nachricht via Twitter

Papst Franziskus vor seiner Abreise an die Pilger

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 373 klicks

Der Pontifex ist in Rio de Janeiro angekommen und hat seine erste internationale Pastoralreise zum 26. Weltjugendtag vom 23. bis zum 28. Juli unter dem Thema „Geht hin, und macht zu Jüngern alle Völker“ (Mt 28,19) in Brasilien angetreten.

Das Flugzeug – eine A330 der Alitalia – flog kurz nach viertel vor neun am gestrigen Morgen vom römischen Flughafen Fiumicino ab und landete am internationalen Flughafen „Galeão/Antonio Carlos Jobim“ von Rio de Janeiro um 16.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr europäischer Zeit). Papst Franziskus erreichte den Flughafen in Rom mit einem Hubschrauber der Luftwaffe, wo ihn der italienische Ministerpräsident Enrico Letta in Empfang nahm.

Als der Papst italienischen Boden verließ, sendete er ein Grußtelegramm an den Präsidenten der italienischen Republik, Giorgio Napolitano, so wie an alle Italiener. Er reise zum Weltjugendtag, um junge Menschen aus allen Teilen der Welt zu treffen und sie darin zu bestärken, Zeugen der Hoffnung und Schöpfer des Friedens zu sein, sowie voller Vorfreude und Vertrauen in die Zukunft zu schauen. Napolitano antwortete dem Papst, in einer Zeit der kulturellen und materiellen Unsicherheit warteten die Jugendlichen intensiv auf eine Botschaft des Mutes und Hoffnung. Ministerpräsident Letta teilte seine Gedanken zum Weltjugendtag via Twitter mit. Er schrieb, noch nie wie zuvor würden alle auf den Schrei nach Hoffnung aus Rio hören, und es werde alles dafür getan, den Jugendlichen Antworten zu geben.

Auch Papst Franziskus benutzt in diesen Tagen Twitter, um seine Gedanken bezüglich dieser Reise mitzuteilen, und schrieb gestern Morgen an die jungen Pilger: „In ein paar Stunden komme ich in Brasilien an, und mein Herz ist schon voll der Freude, weil ich bald bei Euch sein werde, um mit eEuch den 28. Weltjugendtag zu feiern.“ Im Laufe des Tages fügte er hinzu: „Wie viele wären gerne zum Weltjugendtag in Rio gekommen, können aber nicht dabei sein! Mit Hilfe des Gebetes sollen sie sich unter uns willkommen fühlen.“