Eine weiße Kippa für Franziskus

Der argentinische Rabbiner Rojzman überreicht dem Papst ein mit seinem Namenszug besticktes Exemplar

Vatikanstadt, (ZENIT.org) | 514 klicks

Unter den etwa 100.000 Teilnehmern an der durch einen großen Besucherandrang gekennzeichneten Generalaudienz vom 23. Oktober 2013 befand sich auch der argentinische Rabbiner Mario Rojzman, ein Freund Bergoglios während seines elfjährigen Wirkens in Buenos Aires.

Rojzman, der seit über zehn Jahren in Miami lebt, schenkte dem Papst ein handgewebtes und mit dem gestickten Schriftzug „Francesco“ in spanischer und hebräischer Sprache versehenes weißes Scheitelkäppchen. In einem Interview mit der Zeitung „Osservatore Romano“ äußerte sich der Rabbiner dazu folgendermaßen: „Ich wollte, dass auf der Kippa die Tafeln mit den Zehn Geboten und zwei Löwen eingestickt sind; mit dem biblischen Wunsch, dass sie ihm noch mehr Kraft für seinen Auftrag geben mögen.“

„Der Papst hat gesagt, dass in jedem Christen jüdische Wurzeln vorhanden sind. Dem möchte ich folgendes hinzufügen: In jedem religiösen Menschen ist Franziskus“, so Rojzman an späterer Stelle in demselben Interview.