Eins zu dreiunddreißig

Selektion bei PID

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ROM, Donnerstag, 23. Juni 2011 (ZENIT.org/ALfA). – Auf einen Embryo, der es nach 2007 nach einer Präimplantationsdiagnostik (PID) bis zur Geburt schaffte, kamen 33 Embryonen, die der Diagnostik zum Opfer fielen. Das hat der Osnabrücker Sozialwissenschaftler Manfred Spieker anhand einer Studie der Europäischen Gesellschaft für Humanreproduktion und Embryologie (ESHRE) errechnet.

Die einzelnen Schritte der PID, die laut Spieker PIS (Präimplantationsselektion) genannt werden müsse, werden dort minutiös aufgeführt. Danach entstanden aus 56.325 befruchteten Eizellen 40.713 Embryonen.

Ihnen wurden, wie Spieker schreibt, „31.867 Gewebeproben zur Biopsie entnommen, 28.998 wurden diagnostiziert und 10.084 als implantierbar eingestuft.

In eine Gebärmutter implantiert wurden letztlich 7.183 Embryonen. Erfolgreich war die Implantation aber nur in rund 22 Prozent der Fälle, das heißt, sie führte zu 1.609 Schwangerschaften.

Diese wiederum hatten 977 Geburten mit 1.206 Kindern zur Folge.

Auf ein Kind kommen mithin 33,7 selektierte und verworfene Embryonen.