Einweihung der restaurierten Basilika zum hl. Augustinus von Hippo in Algerien

Zweieinhalb Jahre Restaurierungsarbeiten abgeschlossen - Benedikt XVI. unter den Geldgebern

Rom, (ZENIT.org) | 390 klicks

Benedikt XVI. zählt zu den finanziellen Förderern der Augustinuskirche, die am 21. Oktober 2013 in Annaba, der im Westen Algeriens gelegenen ehemaligen antiken Stadt Hippo, eingeweiht wurde. Die Kosten in Höhe von ca. fünf Millionen Euro für die mehr als zweijährigen Restaurierungsarbeiten wurden durch Finanzmittel von Lokalbehörden und algerischen und französischen Privatfirmen sowie durch persönliche Spenden des emeritierten Papstes gedeckt. Dieser förderte seit dem Jahr 2000 Reparaturarbeiten an der durch das Durchsickern von Regenwasser beschädigten Struktur.

Die im Jahre 1909 zur Zeit der französischen Kolonialherrschaft fertig gestellte Augustinuskirche erfuhr vor dem Beginn der Renovierung stets einen starken Zustrom von Pilgern, Touristen und Gelehrten. Jahr für Jahr kamen etwa 18.000 Menschen. Die Basilika ist ein „Symbol der Verbindung zwischen den Religionen“, so der Bischof von Konstantin, Msgr. Paul Desfarges, im Rahmen des feierlichen Weiheaktes. An diesem nahmen Mitglieder der französischen und algerischen Regierung sowie Diplomaten aus verschiedenen Ländern teil. Laut dem Kardinal müsse die Basilika „im Dienst des Dialoges zwischen den beiden Ufern des Mittelmeeres“ bleiben.