Eltern eines verschleppten israelischen Soldaten bitten Papst um Hilfe

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ROM, 16. Februar 2007 (ZENIT.org).- Die Eltern von einem der drei israelischen Soldaten, die im Sommer 2006 in Libanon und Gaza entführt wurden, haben Papst Benedikt XVI. darum gebeten, sich für deren Freilassung einzusetzen.



Shlomo and Miki überreichten dem Heiligen Vater am Ende der Generalaudienz, die am Mittwoch in der Audienzhalle Pauls VI. stattfand, ein entsprechendes Bittgesuch.

Ehud Goldwasser, 31 und verheiratet, wurde am 12. Juli 2006 zusammen mit seinem Kameraden Eldad Regev von Angehörigen der Hisbollah im Südlibanon verschleppt; Gilad Shalit war einen Monat früher von Angehörigen der Hamas entführt worden.

Von den drei Soldaten fehlt bis heute jede Spur. Die Entführungen waren Mitauslöser für den Libanonkrieg, bei dem mehr als 1.300 Menschen umkamen.