"Empfange das Angebot des Glaubens - Biete den empfangenen Glauben an"

Nazareth: Internationaler Tag des Glaubens, 16-17 November 2013

Jerusalem, (Lateinisches Patriarchat) | 249 klicks

Das „Jahr des Glaubens“, das am 11. Oktober 2012 in Rom und am 27. im Heiligen Land eröffnet wurde, hat zu vielen Initiativen geführt, um den christlichen Glauben wiederzuentdecken. Vor seinem Abschluss am 24. November 2013 möchte die Mutterkirche von Jerusalem die Freude des Glaubens mit ihren Töchterkirchen rund um die Welt teilen, in dem sie einen „internationalen Tag des Glaubens“ organisiert, unter dem Thema „Empfange das Angebot des Glaubens – Biete den empfangenen Glauben an“.

Die katholischen Kirchen des Heiligen Landes – Lateinische, Melkitische, Maronitische, Syro-Antiochenische und Armenische – laden die Diözesen und Pfarren aus aller Welt zur gemeinsamen Verkündigung des katholischen Glaubens ein nach Nazareth, wo alles begann“,am 16. und 17. November 2013.

Eine Pilgerreise zu den verschiedenen Heiligtümern in aller Welt ist eines der Privilegien des Jahres des Glaubens gewesen. Die katholischen Bischöfe des Heiligen Landes sind Zeugen bei den Begegnungen mit den Pilgern an den heiligen Stätten, Jesus von Nazareth dort treffend und betrachtend, die heiligen Stätten berührend, dort wo er gegangen ist und seine Stimme hörend. Das kann einen Menschen umwandeln.

Die umgewandelten Apostel waren Zeugen Jesu, die auf dem Weg von Jerusalem bis an die Enden der Erde die Flamme des Glaubens getragen haben (s. Apg 1, 8). Sehr treffend schreibt der hl. Johannes: “Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Wir schreiben dies, damit unsere Freude vollkommen ist”. (1 Jo 1,3-4).

Durch ihre Erfahrung im Heiligen Land erzählen die Pilger, wie der „empfangene Glaube“ Frucht gebracht hat und weiterhin Frucht bringt. Paulus von Tarsus spürte bereits die Notwendigkeit, nach Jerusalem hinauf zu gehen, um die Mutterkirche zu treffen und über seinen Dienst am Word zu sprechen:„Als wir nach Jerusalem kamen, wurden wir von den Brüdern freudig empfangen. Am folgenden Tag ging Paulus mit uns zu Jakobus; auch alle Ältesten fanden sich ein. Er begrüßte sie uns berichtete im Einzelnen alles, was Gott durch seinen Dienst unter den Heiden getan hatte”. (Apg 21, 17-19).

Das Komitee der „Versammlung der Katholischen Ordinarien des Heiligen Landes“ wird die Marienfeier in der Basilika am 16. November und die Eucharistiefeier auf dem Berg der Herabstürzung am 17. November organisieren. Die Diözesen und Pfarreien sind gebeten, sich zu melden. Das Komitee des israelischen Tourismusministeriums steht in Verbindung mit den diözesanen und privaten Pilgeragenturen zwecks Logistik und Organisation. Beide Komitees arbeiten effektiv für den Erfolg des Ereignisses zusammen. 

(Quelle: Lateinisches Patriarchat von Jerusalem, 29/10/2013)