Endlich Weihnachten?! Das große Geschenk Gottes an uns

Von Franz Scharl, Weihbischof für Wien

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WIEN, 22. Dezember 2007 (ZENIT.org).- Zur Vorbereitung auf Weihnachten 2007 lässt der Wiener Weihbischof Franz Scharl allen Lesern von ZENIT die folgenden Gedanken und Anregungen zukommen.

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Endlich Weihnachten?!
Was ist das große Geschenk G“TTES an uns?
Was könnte unser großes Geschenk an G“TT und an die anderen Menschen sein?

Hat Weihnachten überhaupt etwas mit uns persönlich zu tun?
Wenn ja, was hat nun dieses hochheilige Fest mit unserem persönlichen Leben zu tun?
G“TTES ewiges WORT ist ein konkreter Mensch wie wir geworden. Nicht irgendwie, sondern durch die ausdrückliche Zustimmung, das Ja eines konkreten Menschen, eines jüdischen Mädchens: Maria.

-- Wenn wir das Geburtstagsfest JESU feiern, dann erinnern wir uns an unseren je eigenen Geburtstag, der hoffentlich positiv erinnert wird. Das Ja-Sagen zu G“TTES Tun passt zum Ja-Sagen im Blick auf das Zulassen und Tun unserer Eltern, es passt aber auch zum Ja zu uns selber.

-- Wenn wir das Geburtstagsfest JESU feiern, dann geht es auch um unser Offensein für Unerwartetes, Überraschendes von G“TT her – ähnlich wie Maria offen war.

-- Wenn wir das Geburtstagsfest JESU feiern, dann erinnern wir uns daran, dass Seine Menschengeburt unsere Geburt zum ewigen Leben als G“TTES-Kinder ermöglichte. Preis dem HERRN! Wir haben in der Taufe eine neue menschlich-g“ttliche Identität geschenkt bekommen – durch JESUS CHRISTUS im HEILIGEN GEIST!

G“TTES Geschenk der Liebe an uns ist JESUS und Sein HEILIGER leben-spendender ATEM.

Was kann dann unser Geschenk an G“TT sein?
Dass wir Ihn – G“TT – lieben, Seine Geschenke annehmen, Sein Wort anhören und aus der Kraft des leben-schaffenden ATEMS G“TTES im Alltag leben lernen.
Dass wir G“TT lieben, und den Nächsten wie uns selbst!

Geschenke schenken passt besonders zum Weihnachtsfest, zum Geburtstagsfest JESU; doch Geschenke schenken ist kein Ersatz für Zeitspenden, Talentspenden, Aufmerksamkeits-spenden,… den Menschen gegenüber: Familien-Mitgliedern gegenüber, Bedürftigen gegenüber,…

G“TTES ewiges WORT ist ein Mensch wie wir geworden, damit Menschen wie wir G“TTES geliebte Kinder werden können/konnten – in der Taufe.

Wir durften aus Gnade und Zustimmung G“TTES geliebte Kinder werden, damit wir andere Menschen ebenfalls zu diesem g“ttlichen Menschsein einladen können – im von uns lebendig bezeugten Wort, in der Tat und im Lebensstil des je größeren Glaubens, Hoffens und Liebens.


Wien, 21. Dezember 2007
+ Franz Scharl, WB