"Engerl sucht Herberg"

Regensburger Bischof wirbt für die Privatquartierskampagne des Katholikentags

Regensburg, (Bistum Regensburg) | 309 klicks

1.355 private Schlafstellen in und um Regensburg für die Gäste des bevorstehenden Katholikentags konnten bereits gefunden werden. 4.000 Betten werden aber während der fünf Tage vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 benötigt. Die Organisatoren des großen Glaubensfests haben dazu eine eigene Werbekampagne unter dem Motto „Engerl sucht Herberg“ initiiert, um die Oberpfälzer als Gastgeber für die zahlreichen Besucher des Katholikentags zu mobilisieren. Heute besuchte das „Model“ der Kampagne, Johann Ziereis, Bischof Rudolf Voderholzer, um ihn über die Aktion und den Planungsstand zu informieren. Bischof Rudolf zeigte sich hocherfreut über das Treffen mit dem „Katholikentagsengerl“, das kurz zuvor bei Oberbürgermeister Hans Schaidinger im Regensburger Rathaus „gelandet“ war, und rief die Oberpfälzer auf, als Gastgeber für ein gutes Gelingen des Katholikentags beizutragen.

„Ich unterstütze diese Aktion mit all meinen Kräften. Ich bitte von ganzem Herzen, dass wir als Bistum Regensburg frohe und großherzige Gastgeber sind. Ich bitte Sie daher: Öffnen Sie Ihre Wohnungen und Häuser damit wir die Gäste des Katholikentags gut aufnehmen können“, so das Appell von Bischof Rudolf Voderholzer, der mit einem Augenzwinkern hinzufügt: „Es müssen nicht drei Kopfkissen sein. Auch eine Couch reicht aus. Die Gäste, die wir erwarten sind nicht anspruchsvoll, sondern freuen sich, wenn sie beim Katholikentag viele Gleichgesinnte erleben, mit ihnen die Gottesdienste feiern und die übrigen Veranstaltungen des Katholikentages besuchen können“.

Die Rahmendaten

„Engerl sucht Herberg“ ruft jeden auf: die Kampagne sucht nicht nur „katholische“ Betten, sondern bittet alle gastfreundlichen Mitbürgerinnen und Mitbürger, ihre Türen zu öffnen. Es genügt, ein einfaches Bett, eine Liege oder ein Sofa zur Verfügung zu stellen – am besten kombiniert mit einem kleinen Frühstück. Mit der Datenerfassung sichert der Katholikentag ab, dass sich keine „unseriösen“ Leute anmelden. Alle Gastgeber können daher sicher sein: sie beherbergen nette, vertrauenswürdige Gäste. Und die Erfahrung zeigt: schon oft sind zwischen Gastgebern und Gästen bleibende Freundschaften entstanden.  Bei der Suche helfen über 100 ehrenamtliche Privatquartierbeauftragte. Sie werben in ihrer Pfarrei bei Gottesdiensten, auf dem Marktplatz der Gemeinde und informieren persönlich an den Haustüren. Dazu steht ihnen als Werbematerial Flyer, Plakate, Luftballons oder kleine Streuartikel wie Zahnputzsets und Gummibärchen Verfügung.

Die Anmeldungen erfolgen über:

Quartiermeldekarten, die in den Pfarreien und bei den Quartierbeauftragten vorliegen

per Telefon: 0941.584 390 290

Online: www.katholikentag.de/betten

via E-Mail: betten@katholikentag.de

Das Quartiergebiet

Privatquartiere werden direkt in Regensburg, aber auch in den umliegenden Gemeinden vor allem im Landkreis Regensburg gesucht. Das Quartiergebiet umfasst über 90 katholische Pfarrgemeinden und erstreckt sich von Schierling über Wörth an der Donau und Regenstauf bis nach Parsberg und Hemau. Geworben wird im Stadtgebiet Regensburg und im angrenzenden Landkreis Regensburg mit den vier Dekanaten Regenstauf, Donaustauf, Laaber und Schierling-Alteglofsheim. Unter  www.facebook.de/deutscherkatholikentag und www.katholikentag.de wird laufend über alle Neuigkeiten informiert.

Das Unterbringungskonzept des Katholikentags

Insgesamt möchte der Katholikentag den Teilnehmenden 13.000 Schlafgelegenheiten zur Verfügung stellen. Neben den Privatquartieren werden Gemeinschaftsquartiere in den zentralen Schulen in Regensburg, Lappersdorf, Neu- und Obertraubling eingerichtet. 12 bis 15 Personen sind hier in einem Raum untergebracht, ein Frühstück ist inbegriffen. Familien können eigene Familienquartiere mit einer geringeren Anzahl an Schlafplätzen pro Raum beziehen. Unter www.katholikentag.de/teilnahme findet man alle Informationen zur Unterkunft.

(Quelle: Webseite des Bistums Regensburg)