Er war der größte Sohn Bayerns

Reaktionen aus der Politik zum Rücktritt des Papstes

Rom, (ZENIT.org) | 993 klicks

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem Papst ihren Respekt für die Entscheidung ausgesprochen, sein Amt am Ende dieses Monats aus Alters- und Gesundheitsgründen aufzugeben. „Wenn der Papst selbst jetzt nach reiflicher Prüfung zum Entschluss gekommen ist, seine Kraft reiche nicht mehr für die Ausübung des Amtes, so hat das meinen allerhöchsten Respekt“, sagte die CDU- Vorsitzende in Berlin.

„In unserem Zeitalter immer längeren Lebens werden viele Menschen nachvollziehen können, wie sich auch der Papst mit den Bürden des Alterns auseinandersetzen muss.“ Merkel würdigte, dass Benedikt den Dialog der Kirchen gefördert sowie Juden und Muslimen die Hand gereicht habe. Seine Rede vor dem Deutschen Bundestag im Jahr 2011 sei eine Sternstunde des Parlaments gewesen.

Frankreichs Staatschef Francois Hollande sprach von einem „höchst achtbaren Schritt“. Frankreich würdige „den Papst, der eine solche Entscheidung trifft“, sagte Hollande am Montag in Paris vor Journalisten.

Bayerns Ex- Ministerpräsident Edmund Stoiber bezeichnete Benedikt als „größten Sohn Bayerns“. Stoiber sagte, der Papst sei „nicht nur durch sein Amt, sondern durch seine Person eine moralische Instanz in der Welt.“