Erdbeben Indonesien: Caritas-Mitarbeiter im Einsatz

Tausende Verschüttete unter Trümmern vermisst - Caritas ruft zu Spenden auf

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ROM, 1. Oktober 2009 (ZENIT.org).-Nach dem schweren Erdbeben an der Westküste Sumatras sind erste Mitarbeiter der Erzdiözese Padang und ein internationales Caritas-Team im Einsatz, um Hilfe zu leisten und den Hilfebedarf zu ermitteln.

Weitere Caritas-Helfer machen sich derzeit von Jakarta, Medan und Banda Aceh auf den Weg in das Katastrophengebiet. Die Regierung berichtet von zahlreichen Toten sowie Tausenden von Vermissten, die in der 900.000-Einwohner-Stadt unter den Trümmern vermutet werden. Ein Team von katholischen Freiwilligen berichtet, dass sie bei Bergungsarbeiten auf 21 Tote und 75 Verletzte getroffen sind. Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, ruft zu Spenden auf.

Der Flughafen von Padang und die wichtigste Verbindungsstraße nach Padang, der Trans Sumatra Highway, sind gesperrt. Die Telefonnetze in Padang sind weitgehend lahm gelegt, da die Masten des wichtigsten Kommunikationsanbieters zusammengebrochen sind, so dass es derzeit schwierig ist, sich einen genauen Überblick über das Ausmaß der Katastrophe zu machen. Caritas-Mitarbeiter gehen davon aus, dass viele Opfer des Erdbebens im Umland von Padang zu vermuten sind. Dort werden die Bergungsarbeit zusätzlich durch Erdrutsche in der Regenzeit erschwert.

Es handelt sich in Padang um das zweite schwere Erdbeben, das Indonesien innerhalb eines Monats trifft. Am 2. September waren auf Java bei einem Erdbeben der Stärke 7,2 Dutzende bereits Menschen ums Leben gekommen.

Spenden mit Stichwort „Erdbeben Sumatra“ werden erbeten auf:

Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00 oder online unter: www.caritas-international.de