Erste Begegnung der Kommission zur Missionierung Lateinamerikas

Impulse für die in Aparecida ausgerufene „Große Kontinentale Mission“

| 1532 klicks

BOGOTA, 28. November 2007 (ZENIT.org).- Heute und morgen findet am Hauptsitz des Lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá die erste Begegnung der Sonderkommission zur Missionierung des lateinamerikanischen Kontinents statt, zu der die Bischöfe dieser Länder zum Abschluss ihrer Vollversammlung im Mai dieses Jahres im größten brasilianischen Wallfahrtsort Aparecida aufgerufen haben.



Bischöfe, Pastoralverantwortliche und Vertreter des CELAM-Generalsekretariats denken zusammen mit zwölf Missionsspezialisten über wirksame Formen der Evangelisierung nach. Sie möchten konkrete Impulse anbieten, um den Prozess der Kontinentalmission in Gang zu setzen.

In Aparecida hatten die versammelten Hirten, die für rund die Hälfte der katholischen Weltbevölkerung verantwortlich sind, ein entsprechendes Leitwort für die Zukunft ausgegeben und bekräftigt: „Vom Abendmahlsaal von Aparecida aus machen wir uns auf, eine neue Etappe unseres pastoralen Weges zu gehen, indem wir erklären, dass wir uns in ständiger Mission befinden. Mit dem Feuer des Geistes wollen wir in unseren Kontinent die Liebe entflammen: ‚Ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein … bis an das Ende der Erde‘ (Apg 1,8).“

Die Durchführung der damals angekündigten „Große Kontinentale Mission“ verglichen die Bischöfe mit einem neuen Pfingsten, das alle dazu dränge, „die Katholiken aufzusuchen, die sich entfernt haben, und all jene, die wenig oder nichts von Jesus Christus wissen, damit wir mit Freude eine Gemeinschaft in der Liebe Gottes, unseres Vaters, werden. Diese Mission soll alle erreichen, alle Bereiche umfassen und dauerhaft sein“ (vgl. Dokument von Aparecida ).