Erste Begegnung von Seminaristen und Priestern auf einem WJT

Reflektieren über ihr Amt unter Jugendlichen

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TORONTO, 24. Juli 2002 (ZENIT.org).- Der WJT stellt auch eine einmalige Gelegenheit für junge Menschen dar, die sich auf das Priesteramt vorbereiten oder frisch geweiht sind, denn so kommen sie in Kontakt mit Gleichaltrigen. Auf diesem WJT hat man dieser Begegnung zum erstenmal Raum im Programm geschaffen.



80 Seminaristen und Priester aus 23 Ländern haben an einem Kongress vom 18. bis 21 Juli im St. Peter-Seminar von London teilgenommen, zwei Zugstunden von Toronto entfernt. Am Dienstag haben sich die Teilnehmer nun mit den normalsterblichen Jugendlichen auf dem WJT getroffen.

"Das ist Kirche", so meinte der 25-jährige Cyril Bagin, einer der Gastgeber und Theologiestudent aus London. "Viele haben hier nur Vorurteile, wir wollen aber zeigen, dass die Kirche jugendlich und fähig ist, für die Jugendlichen da zu sein".

Marco Gandolfo ist erst seit einigen Monaten Priester: "Ich habe verstanden, was das Wort "Anspruchsvoll" bedeutet. Der Papst ist anspruchsvoll, das Evangelium ist anspruchsvoll und Jesus Christus ist anspruchsvoll. Der Papst ermutigt uns durch den WJT, die Messlatte hoch anzusetzen und furchtlos den Jugendlichen ernsthafte Vorschläge zu unterbreiten".

Man reflektierte über das Thema des WJT und darüber, inwiefern die Priester "Salz der Erde" und "Licht der Welt" sein können.

Persönlichkeiten wie James Francis Kardinal Stafford, der Präsident des Päpstlichen Laienrates und Erzbischof Jean-Marie Kardinal Lustiger von Paris gehörten zu den Teilnehmern.

"Besonders für die Teilnehmer aus kleinen Ortskirchen ist es wichtig, Erfahrungen auszutauschen und Probleme zu vergleichen. Hier habe ich Kardinäle und Bischöfe gehört, welche Christus und das Priestertum wirklich lieben. Ein Zeugnis, das ich nie vergessen werde", so Nigel Karam aus den Antillen (Santo Domingo).