Erster schwarzer Vorsitzender der amerikanischen Bischofskonferenz

Bischöfe bereiten eine Botschaft nach den Terroranschlägen vor

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WASHINGTON, 15. November 2001 (ZENIT.org).- Der neue Vorsitzende der amerikanischen Bischofskonferenz ist Bischof Wilton Daniel Gregory von Belleville (Illionis). Er ist der erste Afroamerikaner in diesem Amt.



Am Dienstag versammelten sich die Bischöfe zur ihrer jährlichen Generalversammlung, die bis zum15 November dauert.

Bischof Gregory ist 53 Jahre alt und tritt die Nachfolge von Bischof Joseph Fiorenza von Galveston und Houston (Texas) an, dessen dreijähriges Mandat zuende ist.

Der Liturgieexperte ist bekannt für sein unerschütterliches Eintreten gegen Rassismus, Abtreibung, Euthanasie und Todesstrafe. Damit liegt er ganz auf der pastoralen Linie der amerikanischen Bischöfe bei ihrer Verteidigung des menschlichen Lebens.

Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Bischof William Stephen Skylstad von Spokane im Bundesstaat Washington.

Die Arbeitssitzungen begannen mit einer Messe für den Frieden im Nationalheiligtum der Unbefleckten Empfängnis. Derzeit wird das Konzept eines Pastoralbriefes über die Rolle der Kirche nach den Attentaten vom 11. September genauer untersucht.

Bischof Skylstad kündigte an, dass die "Catholic Charities" (eine Hilfsorganisation wie Caritas) 14 Millionen Dollar für die Opfer der Terroranschläge gesammelt haben.

Der Apostolische Nuntius in Amerika, Erzbischof Gabriel Montalvo, sprach seine Anerkennung für die Solidarität des amerikanischen Volkes nach den Terroranschlägen und über den "tiefen Glauben" der 62 Millionen amerikanischen Katholiken angesichts dieser Tragödie aus.