Erstes Nationaltreffen von Exorzisten in Mexiko

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MEXIKO-STADT, 2. September 2004 (ZENIT.org) – Das erste Mexikanische Nationaltreffen von Exorzisten fand in Mexiko-Stadt vom 31. August bis 2. September statt. Rund 500 Teilnehmer trafen sich im Zentrum der mexikanischen Bischofskonferenz, darunter Bischöfe, Exorzisten und andere Priester, Ordensleute, Laienhelfer von Exorzisten, Personen mit Erfahrung im Befreiungsgebet, Ärzte, Psychiater und Psychologen, die Interesse haben, in Befreiungsteams mitzuarbeiten.


Bei der Eröffnungsmesse bezeichnete Kardinal Norberto Rivera, der Erzbischof von Mexico, unsere Zeit als eine, in der die Kirche Entscheidendes tun müsse. „Wir müssen mit dem Wort Gottes dem entgegentreten, was nicht von Gott ist“, betonte Rivera. Als Beispiele nannte er Hexerei, Magie, afrikanische Religionen, Esoterik, Horoskope, Wahrsagerei, Tarot, okkulte Praktiken, Freimaurerei etcetera. „Noch beunruhigender ist jedoch, dass in bestimmten Städten der Welt Satanskult betrieben wird“, sagte er. „Wir sind auch mit satanischen Werken wie New Age konfrontiert. Menschen werden für falsche Denk- und Lebenswege gewonnen und dafür, nicht an einen persönlichen Gott zu glauben, der sich uns offenbart hat, sondern an einen unpersönlichen Gott, der mit der materiellen Welt identifiziert wird. Als Teil der materiellen Welt glauben sie dann, selbst Gott zu sein.“ Es gebe Menschen, „die ihre Probleme, Krankheiten, Nöte und Leiden lösen möchten, indem sie einem scheinbaren und oberflächlichen Weg folgen, ohne eine persönliche Beziehung zu Gott aufzubauen“, erklärte er. Der Kardinal lud alle Teilnehmer ein, Christus ins Zentrum ihres Lebens zu stellen, der „mit seinem Leiden, seinem Tod und seiner Auferstehung durch das Kreuz den Satan besiegt hat“. Hauptorganisator des Treffens war die Generalvereinigung der Exorzisten der Erzdiözese Mexiko.