Erzbischof Cheong Jin Suk von Seoul (Südkorea)

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ROM, 23. Februar 2006 (ZENIT.org).- Der Erzbischof von Seoul, Msgr Cheong Jin Suk (75), der als Apostolischer Administrator auch für die nordkoreanische Hauptstadt Pjöngjang zuständig ist, wird am 24. März im Rahmen eines Konsistoriums in den Kardinalsstand erhoben.



Cheong Jin Suk wurde am 7. Dezember 1931 in Seoul (Südkorea) geboren. Nach dem Philosophie- und Theologiestudium wurde er am 18. März 1961 in Seoul zum Priester geweiht. Er promovierte zum Doktor der Theologie und wurde am 25. Juni 1970 durch Papst Paul VI. zum Bischof von Cheongju (Provinz Chungcheongbuk-do) ernannt. Die Bischofsweihe spendete ihm der damalige Erzbischof Paul Marie Kinam Ro.

Der Erzdiözese Seoul steht Msgr Jin Suk seit seiner Ernennung zum Erzbischof durch Johannes Paul II. am 3. April 1998 vor. Am 6. Juni 1998 wurde der engagierte Verfechter der Menschenrechte zum Apostolischen Administrator für die nordkoreanische Hauptstadt Pjöngjang ernannt.