Erzbischof Cordes wird mit Patriatrch Alexeij II. zusammentreffen

Pastoralreise des Präsidenten des Päpstlichen Rates „Cor Unum“ nach Russland

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ROM, 10. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Im Rahmen einer Reihe von Begegnungen in der Russischen Föderation wird der Präsident des Päpstlichen Rates „Cor Unum“, Erzbischof Paul Josef Cordes, auch dem Patriarchen von Moskau und ganz Russland, Alexeij II., begegnen. Das Treffen ist für den 18. Oktober anberaumt, hieß es heute, Mittwoch, im Pressesaal des Heiligen Stuhls.



Erzbischof Cordes wird sich vom 15. bis zum 21. Oktober in Russland aufhalten. Bis zum 17. Oktober wird er in der sibirischen Hauptstadt Novosibirsk verweilen, wo er zusammen mit Bischof Josef Werth den Sitz der Caritas, die Schule der Franziskaner und die Niederlassung der Missionarinnen der Nächstenliebe besuchen wird. In Sibirien hat sich die katholische Kirche in den vergangenen Jahren vor allem durch die Ausweitung ihrer karitativen Werke ausgezeichnet.

Vom 18. bis zum 21. Oktober wird sich Erzbischof Cordes an den Arbeiten der Caritas-Organisation beteiligen, die für die gesamte Russische Föderation verantwortlich ist. Bei diesem Treffen wird unter anderem erörtert werden, welche Entwicklung das humanitäre und karitative Engagement in den eineinhalb Jahren seit dem Erscheinen der ersten Enzyklika Benedikts XVI. über die Liebe, „Deus caritas est“, genommen hat.

Gerade im karitativen Bereich ist eine verstärkte und fruchtbare Zusammenarbeit von katholischer und orthodoxer Kirche zu bemerken.

Der Päpstliche Rat „Cor unum“ wurde am 15. Juli 1971 zur Förderung menschlicheren Lebens und der christlichen Würde von Papst Paul VI. mit dem Apostolischen Schreiben Amoris officio errichtet. Er ist Ausdruck der „Sorge der katholischen Kirche für die Notleidenden, auf dass die Brüderlichkeit unter den Menschen wachse und Christi Liebe sich zeige“ (vgl. Apostolische Konstitution „Pastor Bonus“ vom 28. Juni 1988, 145), und koordiniert weltweit den Einsatz der verschiedenen katholischen Hilfswerke.

Zu den Zielen dieses vatikanischen Dikasteriums gehört es außerdem, die besonderen Initiativen, die der Heilige Vater im Feld humanitärer Hilfe und ganzheitlicher Entwicklung ergreift, in die Tat umzusetzen und dazu anzuregen, dass die Nächstenliebe verkündet und die Gläubigen dazu ermuntert werden, selbst Zeugen der Liebe Christi zu sein.